Statement von Gabriela Heinrich

Der Gouverneur von Ankara hat ein deutsches LGBTI-Filmfestival in der türkischen Hauptstadt kurzfristig wegen Terrorgefahr verboten. Gabriela Heinrich entlarvt dies als Vorwand, andersliebende Menschen auszugrenzen.

"Das LGBTI-Filmfestival wegen Terrorgefahr zu verbieten, ist ein zynischer Vorwand, um LGBTI-Menschen in der Türkei auszugrenzen. Das Verbot ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Ängste und Hass gegenüber LGBTI-Menschen schüren, und leistet somit der Homophobie Vorschub.

Die Freiheit der Kunst ist nicht verhandelbar und muss die Vielfalt der Gesellschaft abbilden. Es ist mehr als schade, dass eine Minderheit der türkischen Gesellschaft derart eingeschränkt und unsichtbar gemacht werden soll.“