Statement von Katja Mast

SPD-Fraktionsvizin Mast nimmt mit klaren Worten Stellung zu den Tarifvertragsdrohungen des Gesamtmetall-Präsidenten Dulger - denn: "Mit solchen Drohgebärden schneiden sich Arbeitgeber ins eigene Fleisch."

„Wer die soziale Marktwirtschaft in Sonntagsreden hoch hält, darf sie nicht beim Beginn von Tarifverhandlungen in Frage stellen. Der Flächentarifvertrag ist der Grundstein guter Arbeit und von Deutschlands Wohlstand. Mit solchen Drohgebärden schneiden sich Arbeitgeber ins eigene Fleisch.

Wenn in der Metall- und Elektroindustrie die Produktivität sinkt, müssen insbesondere die Arbeitgeber zusehen, wie sie diese steigern können. Dreh- und Angelpunkt ist die Motivation und der Einsatz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein sinnvoller und kluger Weg ist mehr Zeitsouveränität für Beschäftigte - so wie in der letzten Tarifrunde vereinbart. Veränderte Arbeitsformen liegen nicht nur im Trend, ihre positiven Auswirkungen auf die Produktivität sind vielfach belegt.“