„Die Autoindustrie ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Wer sie schwächt, schwächt Deutschland. Mit der Einigung zu den Flottengrenzwerten stärken wir den Standort und sichern die Zukunft der Beschäftigten in der Automobil- und Zuliefererindustrie.

Unser Anspruch ist Technologieführerschaft, nicht Fließbandarbeit für andere. Deutschland darf nicht zur Werkbank werden, in der nur noch Komponenten zusammengeschraubt werden. Die entscheidenden Komponenten werden hier entwickelt und hier produziert.

Deshalb gilt künftig: ‚Made in Germany‘ und ‚Made in Europe‘ zahlen sich aus. Wer öffentliche Gelder will, muss europäisch liefern. Bei Förderprogrammen und in der öffentlichen Beschaffung begünstigen wir europäische Produktion deutlich. Das ist keine Abschottung, sondern eine zeitgemäße Industriepolitik, in der Arbeitsplätze und Standorte Priorität haben.

Wir gestalten die grüne Transformation: Wer klimafreundliche Grundstoffe in der Automobilproduktion einsetzt wird zukünftig honoriert. Das schafft mehr Nachfrage nach grünem Stahl aus Europa. Die Einigung leistet einen wichtigen Beitrag für den Hochlauf grüner Leitmärkte.

Wir setzen die richtigen Rahmenbedingungen. Jetzt ist die Wirtschaft in der Pflicht: Die Automobilhersteller müssen in die Zukunft der deutschen Standorte investieren und Arbeitsplätze sichern. Wer das nicht tut, kann sich nicht auf die Politik berufen.“