Statement von Nils Schmid

Die Türkei-Reise von Heiko Maas war ein wichtiger Beitrag für eine politische Lösung des Konflikts in Syrien, sagt Nils Schmid. Die "unausgereiften Gedanken" der Verteidigungsministerin seien dagegen kontraproduktiv.

"Die Reise von Heiko Maas war ein wichtiger Beitrag, um den diplomatischen Bemühungen für eine politische Lösung neuen Schwung zu verleihen. Das direkte Gespräch ist der beste Weg, wenn man tatsächlich Interesse an einer Verständigung hat.

Die Verteidigungsministerin hat dagegen mit ihren unausgereiften Gedanken, die sie am Anfang der Woche über die Medien in die Öffentlichkeit getragen hat, unsere engsten Verbündeten verstört und dem wichtigen Anliegen einer Befriedigung des Konflikts in Syrien einen Bärendienst erwiesen.

Gerade in einer so komplexen Lage wie dem Krieg in Syrien helfen unüberlegte Aktionen niemandem. Heiko Maas arbeitete an konkreter Hilfe für die Menschen in Syrien, während Annegret Kramp-Karrenbauer sich innenpolitisch zu profilieren versucht."