Statement von Katja Mast

Die Bundesregierung berät über ein Gutachten zur Wirksamkeit des Entgelttransparenzgesetzes, das im Juli 2017 in Kraft getreten war. Katja Mast fordert eine Verschärfung des Gesetzes: Das individuelle Auskunftsrecht müsse ausgeweitet werden.

"Der Bericht zur Wirksamkeit des Entgelttransparenzgesetzes gibt wichtige Hinweise für weitere erforderliche Schritte. Für die SPD-Bundestagsfraktion war von Beginn an klar: Das Entgelttransparenzgesetz ist ein erster Schritt im Kampf gegen die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. Weitere müssen folgen. Die Evaluation des Entgelttransparenzgesetzes bestätigt uns in dieser Haltung. Wir müssen die Instrumente des Gesetzes deutlich schärfen:

Das individuelle Auskunftsrecht muss auf kleine und mittlere Betriebe ausgeweitet und praxistauglicher ausgestaltet werden; wir brauchen verpflichtende zertifizierte betriebliche Prüfverfahren und es muss künftig Sanktionen bei der Verletzung der Berichtspflicht geben. Diese Maßnahmen verbunden mit einem Verbandsklagerecht sind aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion die richtigen Antworten auf die Ergebnisse der Evaluation."