Anlässlich der aktuellen Forderung der Europäischen Union, das Ehegattensplitting abzuschaffen, erklärt die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme:

Das Ehegattensplitting hindert Frauen daran, einer sozialversicherungspflichtigen und existenzsichernden Er­werbsarbeit nachzugehen. Es ist richtig, wenn die Europäische Union jetzt die Abschaffung fordert. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine Weiterentwicklung des Ehegattensplittings hin zu mehr Individualbesteuerung, erklärt Christel Humme.

 

Die Forderungen der Europäischen Union zur Abschaffung des Ehegattensplittings in Deutschland ist richtig. Denn es hindert Frauen daran, einer sozialversicherungspflichtigen und existenzsichernden Erwerbsarbeit nachzugehen.

 

Zu diesem Ergebnis kommt auch das Gutachten der Sachverständigenkommission für den ersten Gleichstellungsbericht, das der Bundesregierung empfiehlt das Ehegattensplitting zu reformieren.

 

Die SPD will das Ehegattensplitting weiterentwickeln hin zu einer Individualbesteuerung. Dabei sollen gegenseitige Unterhaltsverpflichtungen bestehen und Alt-Ehen geschützt bleiben.