Johann Saathoff, zuständiger Berichterstatter:

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für die Schiffbauindustrie in Deutschland ein. In der aktuellen Krise und auch langfristig sollen die Arbeitsplätze und Werftenstandorte in Deutschland gesichert werden.

„Der Schiffbau ist eine Schlüsselindustrie für die deutsche Wirtschaft. Durch die Corona-Pandemie sind Teile der maritimen Wirtschaft mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Ein wichtiger Schritt zur Rettung der Schiffbauindustrie wurde bereits im Konjunkturprogramm erreicht. Darin wurde unter anderem vereinbart, dass die Förderinstrumente mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von einer Milliarde Euro ausgestattet werden.

Ziel des heute diskutierten Antrages ist, dass die öffentliche Vergabe erleichtert erfolgt. Die Beschaffung von Behörden-, Forschungs-, und Marineschiffen ist ein wichtiger Stabilitätsanker für den Schiffbau. Es soll nun speziell geprüft werden, welche Aufträge vorgezogen werden können. Dabei gilt die Maßgabe das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden und die Herausforderungen des Klimawandels immer mitzudenken. Daher sollen verstärkt innovative und umwelt-freundliche Technologien gefördert werden.

Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar, dass der Erfolg der maritimen Wirtschaft maßgeblich von qualifizierten Arbeitskräften und einer guten Sozialpartnerschaft abhängt. Die Sicherung der Arbeitsplätze steht für uns als Maßgabe hinter all diesen Maßnahmen. Neben der aktuellen Krisenbewältigung gilt es gemeinsam langfristige Konzepte für den Erhalt der guten Arbeit in den Werften zu erarbeiten.“