Christoph Strässer, zuständiger Berichterstatter:

Seit 2005 ist Solidarität als ein wesentlicher und allgemeingültiger Wert durch die Vereinten Nationen anerkannt und deshalb begehen wir seitdem am 20. Dezember jeden Jahres den internationalen Tag der menschlichen Solidarität. Dieser Tag bietet daher die gute Gelegenheit, daran zu erinnern, dass ohne menschliche Solidarität ein friedliches, sicheres und gutes Zusammenleben auf der Welt nicht stattfinden kann.

„Wir sollten diesen Tag dazu nutzen, die Einheit in der Vielfalt der Welt zu feiern, um Regierungen daran zu erinnern, ihre Absprachen in internationalen Verträgen einzuhalten und nicht zuletzt, um neue und alte Initiativen zur Beendigung der weltweiten Armut zu ermutigen und zu unterstützen. Das Verständnis von Solidarität hat die Arbeit der Vereinten Nationen seit dem Tag ihrer Gründung definiert, und damit Menschen und Nationen zusammengebracht, Frieden und Sicherheit vermittelt und Menschenrechte und Entwicklung gefördert.

Auch im Zuge der 2030-Agenda der Vereinten Nationen und der dort festgeschriebenen Nachhaltigkeitsziele, der sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs), nimmt der Wert der Solidarität eine entscheidende Rolle ein. Denn alle Staaten und Akteure sollen für das globale Gemeinwohl gemeinsam und solidarisch Verantwortung tragen.

Als SPD-Bundestagsfraktion machen wir uns auf nationaler und internationaler Ebene dafür stark, eine neue globale Partnerschaft zu etablieren, in der die Universalität der Ziele und eine gemeinsame Verantwortung aller Staaten und Akteure für das globale Gemeinwohl festgeschrieben werden.“