Zum Mordanschlag auf den Botschafter der Vereinigten Staaten in Libyen und drei weitere Botschaftsmitarbeiter, erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für den Nahen und Mittleren Osten Günter Gloser:

Der Mordanschlag auf den Botschafter der Vereinigten Staaten und weitere Botschaftsangehörige in der libyschen Stadt Bengasi war eine feige und hinterhältige Tat rigider Fanatiker und ist auf das Schärfste zu verurteilen. Nichts kann diese Tat rechtfertigen. Sie ist zugleich ein herber Rückschlag für die Kräfte, welche ein friedliches und stabiles Libyen aufbauen möchten. Die ersten freien Wahlen, die im Juli stattgefundenen haben, waren ein hoffnungsvolles Zeichen. Mit der Ausarbeitung einer Verfassung, dem Aufbau staatlicher Strukturen und der Aufarbeitung der Gaddafi-Ära steht Libyen vor enormen Herausforderungen, die auch durch diesen Anschlag nicht aufgehalten werden können.