Frank Schwabe, menschenrechtspolitischer Sprecher:

Die Bundesregierung stellt ein 300 Millionen Hilfspaket zur Unterstützung der Anti-Corona-Maßnahmen in ärmeren Ländern zur Verfügung. Dem vorausgegangen war ein Hilferuf der Vereinten Nationen, die die im Zusammenhang mit der Corona-Krise entstehenden zusätzlichen Kosten für humanitäre Hilfen vorläufig auf knapp zwei Milliarden Dollar veranschlagen.

„Den Kampf gegen Corona können wir nur gemeinsam gewinnen. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland der Bitte der Vereinten Nationen um Unterstützung so schnell gefolgt ist und im Rahmen des COVID-Nachtraghaushalts ein zusätzliches Hilfspaket in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Weltweit entstehen in ärmeren und fragileren Ländern durch die Corona-Krise zusätzliche Hilfsbedarfe. In vom Bürgerkrieg gekennzeichneten Ländern ohne stabile Gesundheitssysteme, wie Syrien oder Libyen, ist die Situation bedrohlich. Von der Hilfeleistung werden daher insbesondere Maßnahmen in den Bereichen der humanitären Gesundheitshilfe und Wasser- und Sanitärversorgung ermöglicht.

Da wir von einer Kehrtwende in der Krise jedoch noch weit entfernt sind, wird es in Kürze weitere Bedarfe geben. Wir werden uns auch künftig für ausreichende Unterstützung einsetzen.“