Pressemitteilung

Berliner Betriebsrätekonferenz diskutiert Zukunft der Gesundheitspolitik

Anlässlich der heute in Berlin stattfindenden Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion erklärt die Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme:

Wir müssen dafür sorgen, dass die Gesundheitswirtschaft auch in Zukunft den Patienten dient und dass die Beschäftigten „Gute Arbeit“ haben, die sie nicht selber krank macht, sagt Anette Kramme anlässlich der Betriebs- und Personalrätekonferenz.

 

"Gesundheit zukunftssicher organisieren" - das ist eine der wichtigsten Herausforderungen für Politik und Gesellschaft und angesichts der Insolvenz der City BKK aktueller denn je. Wir freuen uns deshalb, dass auch in diesem Jahr mehr als 250 Betriebsräte unserer Einladung nach Berlin gefolgt sind.

 

Gemeinsam mit Frank-Walter Steinmeier, Karl Lauterbach und mehreren externen Experten diskutieren wir, wo die Herausforderungen für moderne Gesundheitspolitik liegen und wie insbesondere in den Betrieben selbst für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz gesorgt werden kann. Die Betriebsräte sind dafür ein wichtiger Mittler, um praktische Erfahrungen vor Ort einzubringen und Verbesserungsvorschläge zurück in die Unternehmen zu tragen.

 

Gesundheit ist dabei nicht nur ein persönliches Glück. Auch die Unternehmen haben bei wachsendem Fachkräftemangel ein Interesse daran, den Krankenstand zu senken sowie fittere und zufriedenere Mitarbeiter zu haben. Betriebliches Gesundheitsmanagement wird eines der Kernthemen der kommenden Jahre sein.

 

Auch die Beschäftigungspotenziale der Gesundheitswirtschaft sind gigantisch. Schon heute leisten in Gesundheit und Pflege fast sechs Millionen Arbeitnehmer Dienst am Menschen. Künftig können bis zu einer Million neuer Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft geschaffen werden. Wir müssen und wollen dafür sorgen, dass die Gesundheitswirtschaft auch in Zukunft den Patienten dient und dass die Beschäftigten "Gute Arbeit" haben, die sie nicht selber krank macht.

 

 

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