Berggruen muss seine Zusagen im Zusammenhang mit der Karstadtrettung endlich einhalten.
Er muss den von ihm selbst proklamierten eigenen Maßstäben gerecht werden und die Mindeststandards einer guten Unternehmensführung selbst beherzigen.
Dazu gehört, dass er endlich das von ihm zugesagte Geld für die Karstadtsanierung zahlt: Die Beschäftigten haben ihren Beitrag geleistet. Berggruen hat ihnen gegenüber auch eine soziale Verpflichtung.
Darüber hinaus muss der Unternehmer umgehend und vollständig Transparenz über die Finanzierung seines Firmengeflechts herstellen. Sonst wäre er einer von vielen Vermögenden, die sich ihrer Verpflichtung zur Finanzierung des Gemeinwesens entziehen und in Steueroasen flüchten. Bei Herrn Berggruen klaffen offenkundig Reden und Handeln meilenweit auseinander.
Berggruen muss sich steuerehrlich machen und seine Verpflichtungen erfüllen.