Mindestlohn: Gut gerüstet für die Kontrolle

Das Jahr 2015 startet mit einem wichtigen Gesetz: Nach über zehnjähriger Kraftanstrengung kommt der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Mit 1600 neuen Stellen beim Zoll, einer Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten und einer Mindestlohn-Hotline ist für eine gute Kontrolle des Mindestlohns gesorgt. Das ist wichtig, damit dieser seine Wirkung voll entfalten kann, erklärt Katja Mast.

Reichweite und Finanzierung der Deutschen Welle stärken

Mit dem heute im Plenum zu beschließenden Entschließungsantrag unterstützen die Koalitionsfraktionen die von der Deutschen Welle (DW) im Entwurf vorgelegte Aufgabenplanung für die Jahre 2014-2017. Diese soll den Auslandssender als relevanten Informationsanbieter mit hoher Regionalkompetenz stärken, gerade auch angesichts zunehmender Konkurrenz durch finanzkräftige Sender zum Beispiel aus Russland und China. Damit die freiheits- und werteorientierten Angebote der DW in vollem Umfang umgesetzt werden können, will die Koalition eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen, erklärt Martin Dörmann.

Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Es geht um das wie, nicht um das ob

Das gestrige Koalitionsfachgespräch zur anstehenden Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) hat deutlich gemacht, dass eine Änderung des Gesetzes dringend notwendig ist, um den Missbrauch von Befristungen in der Wissenschaft einzudämmen. Darüber hinaus wollen wir mit einem Zukunftspakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs die Beschäftigungschancen in Wissenschaft und Forschung deutlich verbessern, erklärt Simone Raatz.

Vierte Anti-Geldwäsche-Richtlinie stärkt Verbrechensbekämpfung

Am gestrigen Dienstag haben sich Vertreter des EU-Parlaments, der EU-Kommission und der nationalen Regierungen auf die vierte Anti-Geldwäsche-Richtlinie geeinigt. Eine der wichtigen Neuerungen ist ein EU-weites Transparenzregister. Das ist ein richtiger Schritt, denn hiermit werden die EU-weiten Regeln zur Bekämpfung der Geldwäsche deutlich verschärft, erklärt Jens Zimmermann.

IT-Sicherheitsgesetz wichtiger Schritt in Richtung Schutz von IT-Infrastrukturen

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines IT-Sicherheitsgesetzes beschlossen. Auf umstrittene Regelung zur unverhältnismäßigen Speicherung von Nutzungsdaten durch Telemediendiensteanbieter konnte im Rahmen der Ressortabstimmung verzichtet werden, sagt Gerold Reichenbach.

Europäisches Parlament drängt auf baldige Anerkennung Palästinas

Heute hat das Europäische Parlament mit einer Resolution die Anerkennung Palästinas eingefordert, die Hand in Hand gehen soll mit Friedensverhandlungen im Nahen Osten, erklärt Niels Annen.

Mehr Kreislaufwirtschaft – nicht weniger

Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung der EU-Kommission, das Kreislaufwirtschaftspaket nicht in ihr Arbeitsprogramm für 2015 aufzunehmen, sagt Michael Thews.

Unabhängigkeit für die Bundesbeauftragte für Datenschutz wird endlich umgesetzt

Die vom EuGH geforderte Unabhängigkeit des Amtes der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) wurde heute im Innenausschuss abschließend beraten. Der entsprechende Gesetzentwurf soll am Donnerstag im Plenum verabschiedet werden. Dies ist ein wichtiger Schritt für den Datenschutz in Deutschland, erklärt Gerold Reichenbach.

Türkei missachtet Presse- und Meinungsfreiheit

Die landesweiten Razzien in der Türkei gegen regierungskritische Medien und die Festnahmen zahlreicher Journalisten sind ein Schritt zurück für die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union und schaden in erster Linie der Türkei selbst. Wenngleich der Dialog mit der Türkei konstruktiv fortgesetzt werden muss, darf und wird Europa der Türkei eine deutliche Kritik an diesem Vorgehen nicht ersparen, erklärt Johannes Kahrs.

Arbeit der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung zügig voranbringen

Der Stiftungsrat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2014 den in die Kritik geratenen Stiftungsdirektor Professor Manfred Kittel von seinen Aufgaben entbunden. Damit folgte die Stiftung seinem eigenen Wunsch. Damit ist der Weg frei für ein transparentes Verfahren zur Nachbesetzung und einen Neuanfang der Stiftung, erklärt Hiltrud Lotze.

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