Aktionsprogramm für freie und unabhängige Medien – gute Arbeit für Journalistinnen und Journalisten
Die SPD-Bundestagsfraktion hat das „Aktionsprogramm für freie und unabhängige Medien“ mit Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung des Journalismus verabschiedet. Darin werden die aktuellen medienpolitischen Maßnahmen der SPD-Bundestagsfraktion skizziert. Ziel ist es, die Presse- und Medienfreiheit zu stärken und eine freie und qualitativ hochwertige journalistische Berichterstattung zu bewahren, erklärt Martin Rabanus.
Langfristige negative Ausbildungsbilanz verhindern
Die Zahlen, die das Bundesinstitut für Berufsbildung in der Ausbildungsbilanz 2020 vorgestellt hat, sind besorgniserregend. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt deshalb die Anpassungen am Programm „Ausbildungsplätze sichern“ und sieht aber dennoch dringenden Handlungsbedarf, dass durch Corona keine langfristig negative Ausbildungsbilanz entsteht, erklärt Yasmin Fahimi.
Dispokredite dürfen nicht zur Schuldenfalle werden
Die SPD-Bundestagsfraktion hat heute ihr Positionspaper „Dispozinsen gesetzlich begrenzen“ beschlossen. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen für Kontoüberziehungen mit durchschnittlich knapp zehn Prozent pro Jahr unverhältnismäßig hohe Zinsen zahlen. Bei konstant niedrigen Refinanzierungskosten ist das für Banken ein lukratives Geschäftsmodell – für viele Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch eine enorme Kostenbelastung, erklären Lothar Binding und Ingrid Arndt-Brauer.
Verbesserungen für Schuldnerinnen und Schuldner im Restschuldbefreiungsverfahren
Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten wir mit dem Koalitionspartner im Rechtausschuss den Gesetzentwurf zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens mit weiteren Änderungen beschließen, sagt Karl-Heinz Brunner.
Martin Schulz neuer Vorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung
Martin Schulz wird die FES als weiterhin wichtigen innen- und außenpolitischen Ratgeber für Politik und Gesellschaft etablieren und seinen großen persönlichen Erfahrungsschatz einbringen, erklärt Rolf Mützenich.
Mehr Geld für die europäische Forschung ist nicht alles
Die Verhandlungen rund um den EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 sind abgeschlossen. Das EU-Parlament konnte eine Erhöhung der Mittel für die Forschungsprogramme Horizon Europe und Erasmus+ erreichen. Für Horizon Europe soll es nun insgesamt 84,9 Milliarden Euro geben und damit vier Milliarden Euro mehr als noch im Juli von den EU-Staats- und Regierungschefs vorgesehen. Bei Erasmus+ soll es einen Zuwachs von 2,2 Milliarden geben, somit sind es 23,4 Milliarden Euro, erklärt Markus Paschke. 
5 Jahre Pariser Abkommen - Klimaschutzmaßnahmen jetzt umsetzen
Am 12. Dezember 2015 wurde das Pariser Abkommen verabschiedet. Darin verpflichtet sich die internationale Staatengemeinschaft zur Begrenzung der Klimaerwärmung. Fast auf den Tag genau fünf Jahre später beschließen die EU-Staats- und Regierungschefinnen und –chefs eine Anhebung des EU-Klimaziels auf mindestens 55 Prozent, sagt Nina Scheer.
Für einen handlungsfähigen Staat und sozialen Zusammenhalt
Mit rund 165 Milliarden Euro für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sorgen wir für Stabilität in der Krise. Wir sichern in diesen schwierigen Zeiten gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigen, dass sich die Menschen auf unseren Sozialstaat sowie eine gute und nachhaltige Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verlassen können, erklären Kerstin Tack und Michael Groß.
Gesundheitshaushalt im Zeichen der Pandemiebekämpfung
Mit dem Bundeshaushalt 2021 stellt die Koalition zusätzlich 11 Milliarden zur Verfügung, um die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger in dieser schweren Zeit zu schützen, erklären Sonja Steffen und Sabine Dittmar.
Wissenschaftsbarometer 2020: Wissenschaftskommunikation weiter stärken
Die heute vorgestellten Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2020 zeigen, dass das Vertrauen in Wissenschaft und Forschung in der Corona-Krise stabil geblieben ist. Mit 60 Prozent spricht eine große Mehrheit der Deutschen der Wissenschaft ihr Vertrauen aus. Angesichts der im Laufe der Pandemie leicht gesunkenen Werte, fordert die SPD-Bundestagsfraktion eine weitere Stärkung des Wissenschaftsjournalismus und der Prinzipien von guter Wissenschaftskommunikation, sagt Ernst Dieter Rossmann.

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