Am 25. September 2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die globale Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Ihre Ziele für nachhaltige Entwicklung, die im Fachjargon Sustainable Development Goals, kurz SDGs genannt werden, lösen die Millenniumentwicklungsziele aus dem Jahr 2000 ab.

Die insegsamt 17 Ziele und 169 Unterziele sollen bis zum Jahr 2030 erreicht werden. Die Ziele dieser Agenda 2030 sind universell und gelten für Entwicklungs- und Schwellenländer wie für Industrieländer, also auch für Deutschland. Zu den Zielen gehört zum Beispiel, dass ein gesundes Leben für alle Menschen jedes Alters gewährleistet sein soll oder, dass alle Frauen und Mädchen Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung erfahren sollen.

Die 2030-Agenda ist der erste weltweit gültige Katalog von konkreten Zielen für nachhaltige Entwicklung. Sie berücksichtigt gleichberechtigt die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung und betrifft alle Politikbereiche. In einem ausführlichen Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion werden die Nachhaltigkeitsziele noch einmal im Detail erläutert und eingeordnet.

Meinung gefragt

Bei der Umsetzung der nationalen Ziele forder die Bundesregierung aktuell die Bürgerinnen und Bürger auf, sich zu beteiligen und ihre Meinung zum Entwurf der diesjährigen Neuauflage der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie abzugeben. Dies ist unter diesem Link noch möglich bis zum 31. Juli 2016.