Die Ergebnisse des Pilotprojektes „Anonymisierte Bewerbungsverfahren“ durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundeszeigen machen deutlich, dass es in der Personalpolitik nach wie vor eine Geschlechterdiskriminierung gibt. Die Ergebnisse zeigen, dass besonders Frauen von einem anonymisierten Bewerbungsverfahren profitieren könnten. Gleiche Chancen im Bewerbungsverfahren sollten selbstverständlich sein, erklärt Caren Marks.
Geschlechterdiskriminierung findet auch nach wie vor in der Personalpolitik statt. Anders sind die Ergebnisse des Pilotprojektes kaum zu interpretieren, die Anzeichen dafür sehen, dass Frauen besonders von einem anonymisierten Bewerbungsverfahren profitieren könnten.
Gleiche Chancen auf Einladung und Vorstellung in einem Bewerbungsgespräch sollten selbstverständlich sein, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Die Qualifikation ist das Kriterium, die berufliche Umsetzung dann letztlich der Beweis.
Aus diesem Pilotprojekt sollte alltägliche Praxis in den Personalabteilungen von Unternehmen werden. Damit wäre ein großer Schritt hin zu mehr Chancengerechtigkeit und weniger Diskriminierung getan.
Frauen haben ein Recht darauf.