Offenbar bestätigt das DIW in seinem neuesten Wochenbericht das, was die SPD auf ihrem letzten Parteitag beschlossen hat: die stärkere steuerliche Belastung der höheren Einkommen und Vermögen. Zur fairen und ausgewogen verteilten Finanzierung ist das auch dringend geboten, sagt Joachim Poß.
Nach heutigen Presseberichten wird sich das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem neuesten Wochenbericht für eine stärkere steuerliche Belastung der in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegenen "höheren Einkommen und Vermögen" aussprechen.
Im Rahmen eines "ausgewogenen Mixes aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen" gehöre das zu dem für die Zukunft notwendigen Programm zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen.
Es ist sehr erfreulich, dass damit genau das bestätigt wird, was die SPD auf dem letzten Bundesparteitag in ihrem wirtschafts- und finanzpolitischen Leitantrag "Deutschland besser regieren!" beschlossen hat.
Das Gewicht des Aufkommens vermögensbezogener Steuern ist in Deutschland deutlich schwächer ausgeprägt als im OECD-Schnitt.
Eine stärkere Heranziehung großer Vermögen sowie von Vermögenseinkommen zur Finanzierung unseres Gemeinwesens ist auch zur Sicherstellung einer fairen und sozial ausgewogenen Verteilung der Steuerlasten dringend geboten.