SPD Bundestagsfraktion

Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Wahlperiode wählen

19. Legislaturperiode
Legislaturperioden:
17|18|19
Globalisierung muss gerecht gestaltet werden. Die Schere zwischen armen und reichen Ländern darf nicht weiter auseinanderlaufen. Wir wollen für die Menschen in unseren Partnerländern gute Zukunftsperspektiven schaffen. 

Diese Ziele haben wir im Koalitionsvertrag festgehalten. Dafür sind Frieden und Sicherheit, gute Regierungsführung, fairer Handel, gute Bildung, gute Gesundheitssysteme und gute Arbeit die Grundlagen.

All das ist in der auch für Deutschland gültigen Agenda 2030 der Vereinten Nationen niedergeschrieben, die wir umzusetzen wollen. Trotz des regionalen Schwerpunktes Afrika werden wir genau darauf achten, dass die Partnerländer außerhalb Afrikas nicht aus dem Blick geraten. Wir werden darauf achten, dass die am wenigsten entwickelten und fragilen Staaten weiter im Focus unserer staatlichen Entwicklungspolitik bleiben. Denn anders als bei „sicheren“ Staaten, wird sich hier kaum privates entwicklungsorientiertes Kapital mobilisieren lassen.

 

 

Diese Schwerpunkte wollen wir in der 19. Wahlperiode in der Entwicklungspolitik umsetzen:

  • UN-Agenda 2030 mit Nachhaltigkeitszielen als Richtschnur deutscher Politik
  • Gute Arbeit weltweit durchsetzen, um auch auf diesem Weg Perspektiven zu schaffen
  • Fairer Handel: EU-Handelsabkommen nur mit verbindlichen und überprüfbaren Sozial-, Menschenrechts- und Umweltstandards
  • Verantwortung der Unternehmen für die verbindliche Einhaltung der Menschenrechte (NAP) durch ein Lieferkettengesetz

Meldungen

Weitere Artikel
Fahne der Vereinten Nationen
(Foto: colourbox.de)

Politik für Frieden und Entwicklung

Bilanz 2017-2021
28.06.2021 | Globale Probleme können nur gemeinsam gelöst werden. Wir bekennen uns daher zum Multilateralismus und zur Stärkung einer internationalen Ordnung, die auf gemeinsamen Regeln und Werten beruht. ... zum Artikel
Porträt von Frank Schwabe und Sascha Raabe
(Fotos: Susie Knoll)

Ausbeutung darf kein Wettbewerbsvorteil sein

Statement von Frank Schwabe und Sascha Raabe
11.06.2021 | Für viele Millionen Menschen, die in Bergwerken, Kakaoplantagen oder Textilfabriken zu Hungerlöhnen für unsere Konsumgüter schuften müssen, wird das Lieferkettengesetz eine segensreiche Wirkung haben. ... zum Artikel
Ein Junge arbeitet in einer Aluminiumfabrik in Bangladesch
(picture alliance / dpa | Abir Abdullah)

Ein historischer Schritt gegen Ausbeutung

Lieferkettengesetz
10.06.2021 | Künftig müssen große in Deutschland ansässige Unternehmen prüfen, ob entlang ihrer Wertschöpfungsketten gegen Menschenrechte verstoßen wird – und wirksame Schritte zur Prävention und Abhilfe ergreifen. ... zum Artikel
Sascha Raabe, MdB, am Rednerpult
(Foto: Thomas Imo/photothek.net)

Historischer Schritt gegen Ausbeutung

Statement von Sascha Raabe
27.05.2021 | Das Lieferkettengesetz ist ein historischer Schritt im Kampf gegen Ausbeutung, Kinderarbeit und Hungerlöhne, sagt der entwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Sascha Raabe. ... zum Artikel
Ein Junge arbeitet in einer Aluminiumfabrik in Bangladesch
(picture alliance / dpa | Abir Abdullah)

Kinderarbeit darf kein Wettbewerbsvorteil sein

Lieferkettengesetz
22.04.2021 | Große in Deutschland ansässige Unternehmen sollen verpflichtet werden, ihre gesamten Lieferketten auf Menschenrechtsverletzungen und Umweltrisiken hin zu überprüfen. Bei Verstößen drohen Bußgelder.  ... zum Artikel