Ulrich Kelber

Abgeordneter der 17. Legislaturperiode

Geburtsdatum
29.03.1968 in Bamberg
Beruf
Dipl.-Informatiker
Legislaturen
19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14
Landesliste
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreis
Bonn [97] (Nordrhein-Westfalen)

Zur Person

    Lebenslauf

    Geboren wurde ich zwar in Bamberg, aber seit den ersten Lebenstagen bin ich Bonner. Grundschule, Gymnasium und Studium (Informatik und Biotechnologie), alles habe ich in dort absolviert.
    Nach dem Studium arbeitete ich zunächst am Forschungszentrum Informationstechnik im GMD (heute Fraunhofer-Institut), danach als Wissensmanagement-Berater bei einem mittelständischen Software-Haus.
    In der SPD bin ich seit 1985 aktiv und habe bei Jusos, im Unterbezirk und in den kommunalen Parlamenten die klassische „Ochsentour“ hinter mir, die ich nie als solche empfunden habe. 1998 wurde ich erstmals Bundestagskandidat der SPD für die Stadt Bonn.
    Ich lebe zusammen mit meiner Frau und unseren fünf Kindern in Bonn-Holzlar, wo Herr Billen und ich quasi Nachbarn sind.
    Das Jahr 2000 war privat (Hochzeit und Geburt erster Sohn) und beruflich ein Wendepunkt. Im September rückte ich für Rudolf Dressler in den Bundestag nach. Von 2005 bis 2013 war ich stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und koordinierte die Politikbereiche Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Nachhaltigkeit. In der SPD leitete ich seit der Gründung 2011 bis Anfang 2014 das Themenforum Verbraucherpolitik, in dem wir die verbraucherpolitischen Entscheidungen vorbereiten und verbraucherpolitisch Interessierte zusammenführen wollen.

      Funktionen in der Bundestagsfraktion (17. Legislaturperiode)

      • AG der Enquete-Komm. "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" (aufgelöst) - stellv. Mitglied
      • Arbeitsgruppe Energie (aufgelöst) - Mitglied
      • Stellvertretender Fraktionsvorsitzender seit 22.10.2009

      Mitgliedschaft in Bundestagsgremien (17. Legislaturperiode)

      • Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz - stellv. Mitglied seit 10.11.2009
      • Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit - stellv. Mitglied seit 10.11.2009
      • Beirat Bundesnetzagentur f. Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post, Eisenbahnen - stellv. Mitglied seit 18.01.2010
      • Vermittlungsausschuss nach Art. 77 II GG - stellv. Mitglied vom 24.11.2009 bis 26.10.2010
      23.07.2013
      Wir haben die Bundesregierung im April aufgefordert, eine Deutsche Netzgesellschaft (DNG) in öffentlicher Hand zu gründen und zügig die gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen, dass diese eigene Stromleitungen im Bundesgebiet sowie bei den Offshore-Projekten errichten kann.Über eine DNG, bei der der Bund die Finanzierung und damit eben auch die Risiken übernimmt, soll sicher gestellt werden, dass eine unzureichende Finanzdecke der Übertragungsnetzbetreiber nicht zu einer Anschlussverzögerung und damit zu extra Kosten für den Stromverbraucher führt.Im nächsten Schritt wäre eine Holding zu gründen, an der die DNG mehrheitlich beteiligt ist. Die Holding übernimmt die Finanzierung der von der DNA errichteten Leitungen gemeinsam mit interessierten Netzbetreibern und privaten Akteuren.
      18.07.2013
      Das Verbraucherportal "Lebensmittelklarheit" feiert sein zweijähriges Bestehen. Die Bilanz fällt mehr als positiv aus: fast 18.000 Anfragen im vergangenen Jahr bestätigen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich nach einer ehrlichen, unabhängigen Produktbewertung sehnen. Das zeigt einmal mehr, dass das Portal nicht nur gestärkt werden muss, sondern dass die Verbraucherzentralen zu Marktwächtern ausgebaut werden sollten, erklären Ulrich Kelber und Elvira Drobinski-Weiß.
      13.06.2013
      Für eine faire und verbrauchergerechte digitale Welt muss moderne Verbraucherpolitik die Entwicklungen beobachten, Trends frühzeitig erkennen und diese in die richtigen Bahnen lenken, erklärt Ulrich Kelber. Die SPD-Bundestagsfraktion beschließt heute Leitplanken für eine verbraucherfreundliche digitale Welt in den Bereichen Verbraucherinformation, allgemeine Netzpolitik, Datenschutz und Finanzdienstleistungen im Internet.
      18.02.2013
      Jetzt macht sich der Bock zum Gärtner: Ilse Aigners Verbraucherinformationsgesetz verhindert, dass die Behörden bei Täuschungen die Namen von Herstellern und betroffenen Fertigprodukten nennen können. Ulrich Kelber und Elvira Drobinski-Weiß fordern Ilse Aigner auf, am Mittwoch im Verbraucherausschuss dazu Rede und Antwort zu stehen.
      14.02.2013
      Jetzt rächt sich, dass Ilse Aigner beim Verbraucherinformationsgesetz vor der Lebensmittelindustrie gekuscht hat. Wir verlangen die Offenlegung aller Untersuchungsergebnisse durch die Behörden. Aigners Gesetz taugt nicht, um die Verbraucher vor Betrug und Täuschung zu schützen. Bereits im Gesetzgebungsverfahren haben wir auf diesen Misstand hingewiesen, sagt Ulrich Kelber.
      16.08.2012
      Mehr Durchsetzungskraft gegen die ewig Gestrigen, viel weniger Rösler und FDP, dafür mehr Kosteneffizienz bei der Energiewende – so müsste Altmaiers Restprogramm bis 2013 aussehen. Das Gegenteil ist der Fall, erläutern Ulrich Kelber und Matthias Miersch. Das sind keine guten Aussichten für die Energiewende. Bis zur Bundestagswahl haben wir da nichts mehr zu erwarten.
      22.03.2012
      Die Bundesregierung ist ohne verbraucherpolitisches Konzept. Auf Fra­gen zu Grundlagen, Leitbildern und Instrumenten ihrer Politik hat sie keine Antworten, kritisieren Ulrich Kelber und Elvira Drobinski-Weiß. Wir brauchen eine Neuausrichtung der Verbraucherpolitik. Der stets in­formierte, immer rationale und selbstbestimmte Verbraucher existiert in der Realität nicht. Deshalb wollen wir unsere Politik auf den „realen Ver­braucher“ ausrichten und ihn in seinem Alltag abholen.
      16.12.2011
      Wir schlagen eine dauerhafte Klimaschutz-Allianz von 32 europäischen Staaten (darunter alle EU-Mitgliedsstaaten) mit 32 Schwellen- und Entwicklungsländer Afrikas und Lateinamerikas vor. Innerhalb dieser Allianz soll die auf der UN-Klimaschutzkonferenz zugesagte finanzielle Unterstützung vertraglich schnell geregelt werden, fordert Ulrich Kelber.
      26.01.2011
      Die großen Energiekonzerne, mit denen sich Bundeskanzlerin Merkel energiepolitisch verbündet hat, erklären die Ziele für nicht erreichbar.Von Merkels sogenannter „Revolution“ ist nichts als Papier geblieben. Die SPD dankt den „Umweltweisen“ für diese klaren Worte, erklärt Ulrich Kelber.