Statement von Thomas Oppermann

Noch nie gab es in Deutschland so viele hoch qualifizierte Frauen wie heute. Doch in Führungsetagen von Unternehmen sind sie noch immer stark unterrepräsentiert. Man müsse daher über eine Ausweitung der Frauenquote auf Vorstände reden, fordert der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Thomas Oppermann.

"Frau Merkel und ihre CDU glauben, Politik sollte sich nicht für eine Frauenquote in Vorständen einsetzen. Damit lässt Frau Merkel die Frauen wieder einmal im Regen stehen.

Noch nie gab es so viele hoch qualifizierte Frauen wie heute, aber das Potential lassen wir in Deutschland einfach liegen.

Wenn in Führungsetagen von Unternehmen – wo es keine Frauenquote gibt – 90 Prozent oder mehr Männer sitzen, hat das rein gar nichts mit Qualifikation zu tun, sondern mit einer klaren Benachteiligung der Frauen.

Die SPD hat dafür gesorgt, dass es eine verpflichtende Quote in Aufsichtsräten gibt. Nun ist es an der Zeit auch über die Repräsentanz von Frauen in den Vorständen zu reden."