Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für einen Emissionshandel ein, der Investitionen ermöglicht, Industriearbeitsplätze sichert und gleichzeitig die Klimaziele zuverlässig erreicht. Dafür braucht es eine kluge Kombination aus sozialer Absicherung, marktwirtschaftlichen Instrumenten und gezielten industriepolitischen Maßnahmen. Unser Forderungen haben wir in einem Positionspapier dargelegt. Im Vordergrund steht dabei: Den ETS1 zu modernisieren, CBAM reformieren und ETS2 umzusetzen. Und dabei immer sozialen Klimaschutz konsequent umsetzen. Kosten fair verteilen und so Akzeptanz erhöhen.

Der europäische Emissionshandel hat sich als ein wirksames Instrument zur Reduktion von Treibhausgasen erwiesen. Er verbindet ökologische Zielerreichung mit marktwirtschaftlicher Effizienz und setzt klare Preissignale für Investitionen in klimaneutrale Technologien. Der ETS 1 und der neue ETS 2 bilden gemeinsam das Rückgrat der europäischen CO₂-Bepreisung. Der nationale Emissionshandel ist in Deutschland seit 2021 das zentrale Klimainstrument für die Reduzierung der Emissionen in den Sektoren Wärme und Verkehr.