Kultur- und medienpolitische Bilanz 2013-2017

Kunst und Kultur erhalten und fördern

Ob mehr soziale Absicherung für Kulturschaffende oder ein klar definiertes Urheberrecht – nur durch klare Regeln wird es gelingen, Menschen weiterhin für künstlerische Arbeit zu begeistern und Kultur allgemein zugänglich zu machen. Dafür hat sich die SPD-Fraktion im Bundestag in dieser Legislaturperiode erfolgreich eingesetzt.

66. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 14.02.2016, Logo der Kampagne "Fairplay - Schauspieler stärken!" des Bundesverbandes Schauspiel BFFS

Reform der Künstlersozialkasse

Der SPD-Bundestagsfraktion ist es wichtig, dass Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Freischaffende auch von ihrer Arbeit leben können und sozial abgesichert sind. Deshalb hat sie sich in dieser Wahlperiode für die Stabilisierung und Reform der Künstlersozialkasse stark gemacht. Mit Erfolg: Die Künstlersozialabgabe (der Beitrag der Künstler zur Künstlersozialversicherung) kann zum 1. Januar 2018 auf 4,2 Prozent sinken. Zum Vergleich: 2014 betrug der Beitragssatz noch 5,2 Prozent.

Darüber hinaus hat sich auf Druck der SPD-Fraktion der Zugang für Künstler zum Arbeitslosengeld I deutlich vereinfacht. 

Neues Urhebervertragsrecht

Die rechtliche Stellung von Urheberinnen und Urhebern zu stärken, war ein weiteres Vorhaben, das die SPD-Fraktion im Bundestag umsetzen konnte. Die Urheberverbände wurden gesetzlich gestärkt, ein neues Zweitverwertungsrecht und das Verbandsklagerecht eingeführt. Urheberinnen und Urheber können ihre Ansprüche auf eine Vergütung nun besser durchsetzen – und Künstlerinnen und Künstler ihren gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Vergütung.
( >> Thesenpapier des Arbeitskreises Urheberrecht der SPD-Fraktion)

Besserer Schutz von Kulturgütern

Mit dem neuen Kulturgutschutzgesetz gelang es auf Betreiben der SPD-Fraktion, den Schutz nationaler Kulturgüter gegen Abwanderung zu stärken und die Einfuhr illegalen Kulturgutes, insbesondere aus Raubgrabungen, effektiver zu bekämpfen. So ist beispielsweise jetzt klar definiert, was als „geeignete Unterlagen“ zu gelten hat, um Kulturgut rechtmäßig einführen zu können.

Moderneres Urheberrecht für die digitale Bildung

Ein weiterer Erfolg für die SPD-Fraktion war die Einführung der sogenannten Bildungs- und Wissenschaftsschranke. Ziel des Gesetzes ist es, die Rechtssicherheit bei der Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu erhöhen. So wird unter anderem klar geregelt, welche urheberrechtlich geschützten Werke etwa an Universitäten und Bildungseinrichtungen erlaubnisfrei genutzt werden dürfen. 

Auch Pressekooperationen wurden in dieser Legislaturperiode vereinfacht. Damit Verlage noch mehr Spielräume haben, um hochwertigen Journalismus zu erhalten.

 

>> MEHR ERFAHREN ÜBER DIE ARBEIT DER ARBEITSGRUPPE KULTUR UND MEDIEN

    • Pressemitteilung
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      425

      Zum Abschluss der parlamentarischen Beratungen in der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages zieht die SPD-Fraktion eine positive kultur- und medienpolitische Bilanz. Wichtige sozialdemokratische Anliegen, die wir im Koalitionsvertrag verankert haben, wurden umgesetzt, erklären Martin Dörmann und Hiltrud Lotze.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      343

      Die Künstlersozialabgabe wird ab dem 1. Januar 2018 von 4,8 auf 4,2 Prozent gesenkt. Damit ist es Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles gelungen, die Künstlersozialabgabe bereits im zweiten Jahr in Folge zu reduzieren (2017 sank die Künstlersozialabgabe von 5,2 auf 4,8 Prozent), erklären Burkhard Blienert und Ralf Kapschack.

    • Pressemitteilung
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      269

      Die Initiative Kulturelle Integration stellte heute 15 Thesen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und kultureller Integration vor, um einen Beitrag zur Integration in Deutschland zu leisten. Statt mit seiner Debatte über die Leitkultur die Gesellschaft zu spalten, wäre es die Aufgabe des Bundesinnenministers gewesen, das verbindende Potenzial von Kultur zu fördern, erklärt Burkhard Blienert.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      242

      Die Förderung, rechtliche Stärkung und soziale Absicherung von Kunst- und Kulturschaffenden ist ein zentraler Bestandteil sozialdemokratischer Kulturpolitik. Die SPD-Bundestagsfraktion hat in dieser Legislaturperiode im kultur- und sozialpolitischen Bereich viele Vorhaben durchsetzen können, die das Leben der Kulturschaffenden und Kreativen in Deutschland nachhaltig verbessert haben. Das wurde jetzt auch beim Fachgespräch im Ausschuss für Kultur und Medien zur „Sozialen Lage der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen“ deutlich, erklärt Burkhard Blienert.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      800

      Der Bundestag beschließt heute in zweiter und dritter Lesung die Novelle des Urhebervertragsrechtes. Damit wird der Anspruch von Urheberinnen und Urhebern sowie ausübenden Künstlerinnen und Künstlern auf angemessene Vergütung verbessert, sagen Martin Dörmann und Siegmund Ehrmann.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      672

      Nach intensiven parlamentarischen Beratungen ist es im Haushaltsausschuss heute gelungen, die Mittel für die Bundeskulturpolitik erneut deutlich zu erhöhen. Dies spiegelt die große Bedeutung von Kultur und Medien wider, sagen Martin Dörmann, Johannes Kahrs und Siegmund Ehrmann.

    • Pressemitteilung
      Nr.
      25

      Der Koalitionsvertrag von SPD und Union unterstreicht den Anspruch der Kunst- und Kulturförderung als eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Der SPD war es wichtig, die dafür erforderlichen Instrumente zu benennen und ganz konkret zu beschreiben, an welchen Stellen es Verbesserungsbedarf gibt. Damit haben wir ein klaren Auftrag, sagt Martin Dörmann.

    • Artikel

      Für die SPD-Fraktion gehören Kunst und Kultur zu einer offenen und vielfältigen demokratischen Gesellschaft. Hier ein Rückblick der Arbeitsgruppe Kultur und Medien auf das Erreichte in der 18. Wahlperiode im Rahmen der Großen Koalition.