„Die nachlassende Dynamik am Arbeitsmarkt hat zwei Gründe: die Krise in der  Euro-Zone schlägt sich zunehmend in der deutschen Konjunktur nieder und gleichzeitig hinterlassen die Kürzungen in der Arbeitsmarktpolitik tiefe Spuren. Allein 2013 werden es 6,5 Milliarden Euro sein. So hat Frau von der Leyen etwa den Gründungszuschuss, der Arbeitslosen bisher sehr erfolgreich den Weg in die wirtschaftliche Selbstständigkeit ermöglicht hat, radikal zusammengestrichen.

Die Bundesregierung muss schleunigst Vorsorge treffen, um einer weiteren  Verschlechterung der Lage vorzubeugen. Dazu gehört, den Gründungszuschuss wieder zu einem erfolgreichen Instrument der Wirtschaftsförderung zu machen und mit einer Wiedereinführung der veränderten Regelungen zur Kurzarbeit für  Beschäftigungssicherung zu sorgen. Wenn die Zeiten schwieriger werden, ist es besser, Arbeit zu finanzieren als für Arbeitslosigkeit zu bezahlen."