O-Ton von Elke Ferner

Geht es nach Gesundheitsminister Bahr (FDP) sollen künftig alle eine private Krankenversicherung abschließen können. Damit wolle er nach der Einführung der Kopfpauschale die gesetzliche Krankenversicherung zu Grabe tragen, sagt Elke Ferner. Das sei Klientelpolitik à la FDP.

"Nun ist die Katze aus dem Sack: Nach Einführung der Kopfpauschale will Bahr die gesetzlichen Krankenkassen endgültig zu Grabe tragen.

Eine Öffnung der privaten Krankenversicherung (PKV) für alle wäre das Aus für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Alte, Kranke, Geringverdienende und kinderreiche Familien müssten selbst sehen, wie sie klar kommen. Junge, Gesunde und Gutverdienende könnten sich der solidarischen Finanzierung der GKV entziehen.

Die Zweiklassenmedizin wird aus- anstatt abgebaut. Das ist Klientelpolitik pur. Die FDP steht für soziale Kälte und Klientelpolitik. Gute Gesundheitsversorgung und Bürgerversicherung für alle statt mehr Zweiklassenmedizin für viele - das ist die Wahl am 22.September," erklärt SPD-Fraktionsvizin Elke Ferner.