Projektgruppe #NeueLebensqualität legt zweites Dialogpapier vor

Wir sehen die Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wollen junge Familien möglichst früh in ihren Lebenswelten erreichen, um allen Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. Dazu hat die Projektgruppe #NeueLebensqualität ihr zweites Dialogpapier "Gesunder Start ins Leben für alle" vorgelegt.

Kinder sind unsere Zukunft. Aber die Chancen auf ein gesundes Aufwachsen sind in Deutschland nicht gerecht verteilt. Materielle Armut und niedrige Bildung verringern die Möglichkeiten auf ein gesundes Leben von Kindern und Erwachsenen. Die Langzeitstudie KiGGS des Robert Koch-Instituts bestätigt, dass Kinder aus Familien mit niedrigem soziökonomischen Status ein erhöhtes Risiko für chronische und lebensstilbedingte Erkrankungen sowie psychische Auffälligkeiten haben. Dies prägt den gesundheitlichen Status ein Leben lang.

Wir sehen die Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wollen junge Familien so früh wie möglich in ihren Lebenswelten erreichen, um allen Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen. In der Projektgruppe „#NeueLebensqualität – Morgen gut leben“ stellen wir uns der Frage: Wie schaffen wir es, dass gesundheitliche Chancengleichheit unabhängig vom sozialen Status wird? Welcher politischen Handlungsoptionen bedarf es, um die notwendige Vernetzung auf allen Ebenen erfolgreich zu fördern?

Wir wollen die Potenziale bereits vorhandener Netzwerke und Institutionen bündeln und ausbauen, die im Bereich Gesundheitsförderung wichtige Akteure sind oder werden können. Und wir wollen die Gesundheitsförderung dort stärker verankern, wo sie noch nicht konsequent mitgedacht wird. Was können wir tun, um die vorhandenen guten Ansätze auf dem Weg zu gesundheitsförderlichen Lebenswelten, insbesondere für junge Familien, nachhaltig zu stärken und auszubauen?

Das Dialogpapier "Gesunder Start ins Leben für alle" zeigt Handlungsfelder auf und formuliert Fragen, zu denen die Projektgruppe #NeueLebensqualität gern mit allen Interessierten ins Gespräch kommen möchte. Wer der Projektgruppe Anregungen und Ideen zur Zeitpolitik geben möchte, kann bis zum 31. Mai 2016 eine E-Mail an die Projektreferentin senden oder die eigenen Vorschläge auf der Ideenplattform des Projekts einreichen und mit anderen Usern diskutieren: