Zum Umgang mit der Sterbehilfe

Hilfe beim Sterben – Hilfe zum Sterben >>ABGESAGT<<

Zeitraum
Dienstag, 29.09.2015 19:00–21:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Sonntag, 27.09.2015 09:59
Abgeordnete

Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Danke für Ihr Verständnis.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Menschen muss ein Sterben in Würde ermöglicht werden. Wie das genau erreicht werden kann und ob Sterbehilfe – in welcher Form auch immer – dazu beitragen kann und darf, darüber wird emotional und kontrovers diskutiert. Soll sich die Unterstützung auf die Linderung von Schmerzen beschränken oder kann Hilfe auch die Beendigung des Lebens bedeuten? Kann man einem Sterbenden oder Schwerkranken das Recht absprechen, das jedem anderen zusteht, nämlich sich das Leben zu nehmen? Wie gehen wir mit Vereinigungen und Einzelpersonen um, die wiederholt oder organisiert Unterstützung bei der Selbsttötung anbieten? Wollen wir einen gesetzlich geregelten ärztlich assistierten Suizid? Werden die Optionen der Palliativmedizin und -pflege ausreichend genutzt?

 

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich vorgenommen, in dieser Wahlperiode die Sterbehilfe gesetzlich zu regeln. Am 2. Juli 2015 fand die erste Lesung der vier Gruppenentwürfe zur Sterbebegleitung statt. Die Positionen reichen von einem Verbot jeglicher Beihilfe zum Suizid bis hin zu einer gesetzlichen Regelung der ärztlich begleiteten Selbsttötung. Auch wir haben zusammen mit unserer fraktionsübergreifenden Gruppe einen Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser sieht ein Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe vor. Noch bis zum Herbst 2015 wird sich das Parlament intensiv mit dem Thema beschäftigen.

Die Debatte über die Sterbehilfe muss auch in der Gesellschaft in aller Breite geführt werden. Wir laden Sie daher herzlich ein, die damit verbundenen schwierigen und vielschichtigen Fragen gemeinsam mit uns und den für die Veranstaltung gewonnenen Expertinnen zu diskutieren. Wir möchten Sie über den politischen Prozess informieren, insbesondere aber auch Ihre Positionen und Erfahrungen zu dem Thema kennenlernen, die uns für unsere Entscheidungsfindung wichtig und herzlich willkommen sind.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Dr. Eva Högl, MdB

Kerstin Griese, MdB

Veranstaltungsort

Lazarus Hospiz Berlin
Festsaal im Erdgeschoss
Bernauer Straße 115-118
13355 Berlin

    Programm

    19.00 Uhr
    Begrüßung

    Dr. Eva Högl, MdB

     

    19.10 Uhr
    Einführung

    Kerstin Griese, MdB

     

    19.30 Uhr
    Diskussion

     


    Anette Adam
    Pflegedienstleiterin
    Stationäres Lazarus Hospiz

     

    Petra-Angela Ahrens
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD

     

    Kerstin Griese, MdB
    Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion

     

    Gabriele Jenzik
    SAPV-Ärztin, Berlin

     

    Elizabeth Schmidt-Pabst
    Koordinatorin
    ambulanter Lazarus Hospizdienst

     

    Moderation:
    Dr. Eva Högl, MdB

    Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion

     

    20.50 Uhr
    Fazit und Schlusswort

    Dr. Eva Högl, MdB

     

    21.00 Uhr
    Ende der Veranstaltung

    Veranstaltungsort
    Lazarus Hospiz Berlin
    Festsaal im Erdgeschoss
    Bernauer Straße 115-118
    13355 Berlin

     

    Einlass ab 18.45 Uhr

     

    Rückantwort nur bei Teilnahme
    Um Antwort per Fax bis zum 28.09.2015 wird gebeten.

     

    Kontakt
    Dr. Eva Högl, MdB
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

     

    Telefon (030) 227-79023
    Telefax (030) 227-76035
    E-Mail eva.hoegl@bundestag.de