Zum Umgang mit der Sterbehilfe
Hilfe beim Sterben – Hilfe zum Sterben >>ABGESAGT<<
Die Veranstaltung musste leider abgesagt werden. Danke für Ihr Verständnis.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Menschen muss ein Sterben in Würde ermöglicht werden. Wie das genau erreicht werden kann und ob Sterbehilfe – in welcher Form auch immer – dazu beitragen kann und darf, darüber wird emotional und kontrovers diskutiert. Soll sich die Unterstützung auf die Linderung von Schmerzen beschränken oder kann Hilfe auch die Beendigung des Lebens bedeuten? Kann man einem Sterbenden oder Schwerkranken das Recht absprechen, das jedem anderen zusteht, nämlich sich das Leben zu nehmen? Wie gehen wir mit Vereinigungen und Einzelpersonen um, die wiederholt oder organisiert Unterstützung bei der Selbsttötung anbieten? Wollen wir einen gesetzlich geregelten ärztlich assistierten Suizid? Werden die Optionen der Palliativmedizin und -pflege ausreichend genutzt?
Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben sich vorgenommen, in dieser Wahlperiode die Sterbehilfe gesetzlich zu regeln. Am 2. Juli 2015 fand die erste Lesung der vier Gruppenentwürfe zur Sterbebegleitung statt. Die Positionen reichen von einem Verbot jeglicher Beihilfe zum Suizid bis hin zu einer gesetzlichen Regelung der ärztlich begleiteten Selbsttötung. Auch wir haben zusammen mit unserer fraktionsübergreifenden Gruppe einen Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser sieht ein Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe vor. Noch bis zum Herbst 2015 wird sich das Parlament intensiv mit dem Thema beschäftigen.
Die Debatte über die Sterbehilfe muss auch in der Gesellschaft in aller Breite geführt werden. Wir laden Sie daher herzlich ein, die damit verbundenen schwierigen und vielschichtigen Fragen gemeinsam mit uns und den für die Veranstaltung gewonnenen Expertinnen zu diskutieren. Wir möchten Sie über den politischen Prozess informieren, insbesondere aber auch Ihre Positionen und Erfahrungen zu dem Thema kennenlernen, die uns für unsere Entscheidungsfindung wichtig und herzlich willkommen sind.
Ihre SPD-Bundestagsfraktion
Dr. Eva Högl, MdB
Kerstin Griese, MdB
Lazarus Hospiz Berlin
Festsaal im Erdgeschoss
Bernauer Straße 115-118
13355 Berlin
Programm
19.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Eva Högl, MdB
19.10 Uhr
Einführung
Kerstin Griese, MdB
19.30 Uhr
Diskussion
Anette Adam
Pflegedienstleiterin
Stationäres Lazarus Hospiz
Petra-Angela Ahrens
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD
Kerstin Griese, MdB
Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion
Gabriele Jenzik
SAPV-Ärztin, Berlin
Elizabeth Schmidt-Pabst
Koordinatorin
ambulanter Lazarus Hospizdienst
Moderation:
Dr. Eva Högl, MdB
Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion
20.50 Uhr
Fazit und Schlusswort
Dr. Eva Högl, MdB
21.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Hinweis
Veranstaltungsort
Lazarus Hospiz Berlin
Festsaal im Erdgeschoss
Bernauer Straße 115-118
13355 Berlin
Einlass ab 18.45 Uhr
Rückantwort nur bei Teilnahme
Um Antwort per Fax bis zum 28.09.2015 wird gebeten.
Kontakt
Dr. Eva Högl, MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon (030) 227-79023
Telefax (030) 227-76035
E-Mail eva.hoegl@bundestag.de