Statement von Gabriela Heinrich und Katja Mast

"Sexuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit von Frauen müssen geschützt werden", sagt die stellvertretende SPD-Fraktionsvizin Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. "Frauenrechte sind Menschenrechte!“

Gabriela Heinrich, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion:

„Genitalverstümmelung ist eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte und der körperlichen Unversehrtheit. Über 200 Millionen Frauen und Mädchen weltweit sind davon betroffen. Jede von ihnen ist eine zu viel.

Im Kampf gegen diese menschenverachtende Praxis müssen wir das Problem an der Wurzel packen. Nur indem wir Geschlechtergerechtigkeit fördern und patriarchale Strukturen aufbrechen, geben wir Frauen und Mädchen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Dazu hat sich die Weltgemeinschaft mit den nachhaltigen Entwicklungszielen bis 2030 verpflichtet. Dafür müssen wir weiter kämpfen!

Sexuelle Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit von Frauen müssen geschützt werden. Frauenrechte sind Menschenrechte!“

Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion:

„Weibliche Genitalverstümmelung ist das Allerletzte. Es bricht Menschen und Seelen. Und es findet mitten unter uns statt. Wir müssen dieses grausame Verbrechen immer und überall verhindern. Allen Tätern sage ich: Es ist durch gar nichts zu rechtfertigen. Nichts. Versucht es erst gar nicht. Um Euch kümmern sich Strafverfolgung und Justiz. Und wir werden alle so lange dranbleiben, bis das nie wieder passiert. Denn uns ist der Schutz von Leben und Seele etwas wert.“