O-Ton von Sören Bartol

Wir arbeiten Investitionsstau bei Brücken und Straßen ab

Der Bundesverkehrsminister setzt mit seiner Projektliste die Vorgaben des Koalitionsvertrags um, sagt SPD-Fraktionsvize Bartol. Die SPD-Fraktion habe durchgesetzt, dass nicht mehr nach Himmelsrichtung, sondern nach dem realen Bedarf investiert werde.

"Wir erhöhen dauerhaft und nachhaltig die Verkehrsinvestitionen. Dafür haben die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag bereits mit dem Nachtragshaushalt 2015 die ersten zusätzlichen Mittel bereitgestellt. Die Zeit der kurzfristigen Strohfeuersonderprogramme ist damit vorbei.

Die Koalition hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt damit beauftragt, einen Vorschlag vorzulegen, in welche Projekte die anwachsenden Haushaltsmittel investiert werden sollen. Er setzt mit seiner Projektliste die Vorgaben des Koalitionsvertrags um.

Die SPD hat in der Koalition durchgesetzt, dass nicht mehr nach Himmelsrichtung, sondern nach dem realen Bedarf investiert wird. Dabei fließt das Geld zuerst in den Erhalt. Stück für Stück arbeiten wir damit den Investitionsstau bei bröckelnden Brücken und Straßen ab. Beim Aus- und Neubau investieren wir dort, wo es für die Autofahrer und den Wirtschaftsverkehr den größten Nutzen hat."

    • Statement von Sören Bartol
      Die Koalition hat sich auf umfangreiche Verkehrsinvestitionen verständigt. Die Zeit der kurzfristigen Strohfeuersonderprogramme sei vorbei, freut sich SPD-Fraktionsvize Sören Bartol und kommentiert die von Bundesminister Dobrindt vorgestellten Verkehrsprojekte.
    • Artikel
      Obwohl die Kommunen insgesamt Steuern in Rekordhöhe einnehmen, steht vielen das Wasser bis zum Hals. Der Bund wird helfen und debattiert ein Investitionspaket für die gebeutelten Städte und Gemeinden.
    • Artikel

      Die Lkw-Maut wird auf vierspurige Bundesstraßen und auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen ausgeweitet. Zudem sollen die Mautsätze künftig nicht mehr nach der Anzahl der Achsen, sondern gewichtsbezogen berechnet werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung hat der Bundestag an diesem Donnerstag beschlossen.