Statement von Hubertus Heil

Die Kammern sind gefordert, wieder mehr Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen

SPD-Fraktionsvize Heil, zuständig für Bildungspolitik, äußert sich zur Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung: Unternehmen müssen ihre Angebote erweitern, auch für junge Menschen mit schlechteren Startchancen.

Hubertus Heil, MdB

„Sigmar Gabriel hat mit der Allianz für Aus- und Weiterbildung den Negativtrend auf dem Ausbildungsmarkt gestoppt. Aber wir müssen noch mehr tun, wenn wir den Trend nicht nur anhalten, sondern umdrehen wollen. Deshalb kommt es jetzt auf die Allianzpartner an, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen.

Die Kammern sind gefordert, wieder mehr Betriebe für die Ausbildung zu gewinnen. Die vereinbarten 500.000 Ausbildungsplätze im Jahr können hier nur eine untere Grenze sein. Für die kommenden Jahre erwarten wir wieder mehr Bewerberinnen und Bewerber. Deshalb müssen die Unternehmen ihre Angebote erweitern, auch für junge Menschen mit schlechteren Startchancen.

Die Förderung am Übergang in betriebliche Ausbildung ist für viele junge Menschen der Schlüssel in eine gute Ausbildung. Deshalb ist es richtig, die assistierte Ausbildung und die Einstiegsqualifizierungen zu stärken.“