„Die Koalition hält Wort. Auf Druck der SPD steht der Kampf gegen den Befristungsmissbrauch in der Wissenschaft im Koalitionsvertrag. Das Kabinett hat heute einen ersten wichtigen Schritt getan und das Gesetz auf den Weg gebracht. Damit  setzt es die Vorgaben der Koalitionsfraktionen um.

Das ist ein wichtiges, gutes Signal an die vielen jungen Menschen in der Wissenschaft, die hervorragende Arbeit leisten und dennoch sich über Jahrzehnte von einem Jahresvertrag zum anderen durchhangeln müssen.

Wenn der Bundestag dem Gesetzentwurf folgt, wird es für Arbeitgeber deutlich schwerer, Vertragslaufzeiten willkürlich und ohne Grund kurz zu halten. Dabei behält die Wissenschaft aber die Flexibilität, die sie gerade im Nachwuchsbereich auch braucht.“