Statement von Katja Mast

Katja Mast, stellvertretende SPD-Fraktionschefin, äußert sich zur Gleichberechtigungsstudie WEF.

"Die Analyse des Global Gender Gap Report 2020 macht deutlich, wo wir ansetzen müssen, wenn wir die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in der Arbeitswelt schneller verwirklichen wollen.

Neben verbindlichen Quoten für Führungspositionen geht es auch um gleiche Löhne für gleiche Arbeit und eine bessere Bezahlung von sozialen Berufen, in denen zu 80 Prozent Frauen arbeiten. Dafür braucht es flächendeckende Tarifverträge.

Eine gleichberechtigte Aufteilung der Sorgearbeit, beispielsweise in der Kindererziehung oder der Pflege Angehöriger ist dabei genauso wichtig. Geteilte Familienarbeit wollen wir mit der Familienarbeitszeit belohnen, eine Reform des Elterngeldes steht an.

In den 2020er Jahren wird sich unsere Wirtschaft weiter verändern. Deshalb wollen wir auch Gründerinnen besser unterstützen, indem wir Netzwerke für Frauen finanziell fördern und ihnen beste Beratung im Gründungsprozess anbieten.

Auch der private Sektor ist gefordert: Risikokapitalgeber sollten auf eine diverse Förderung achten."