„Es ist nur folgerichtig, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron die Entscheidung getroffen haben, die Entwicklung eines gemeinsamen Kampfflugzeugs im Rahmen von FCAS zu beenden. Ausgangspunkt des Großprojekts war die faire Verteilung von Industriekapazitäten, technologischem Know-how und der Finanzierung. Dazu war Dassault auch nach vielen Vermittlungsversuchen nicht bereit. Daher ist diese Entscheidung nicht überraschend und nur konsequent.
Gleichzeitig bedeutet dies keineswegs das Ende von FCAS, denn FCAS ist mehr als nur das Kampfflugzeug. In anderen zentralen Projektbereichen, etwa bei der Entwicklung der Combat Cloud, funktioniert die Zusammenarbeit weiterhin erfolgreich und partnerschaftlich.
Nun gilt es, für die Entwicklung des Kampfjets zügig geeignete Partner zu finden. Europäische Zusammenarbeit bleibt bei zentralen Rüstungsprojekten unverzichtbar.“