Das Honorar, das Guido Westerwelle für einen Vortrag von der LGT-Bank Schweiz AG, einer Tochter der Liechtensteiner LGT-Group erhalten hat, wirft brisante Fragen auf. Auch wenn die Zahlung juristisch nicht zu beanstanden sein sollte, verstärkt sie doch den Eindruck der Klientelpolitik durch den FDP-Vorsitzenden. Es ist doch zumindest merkwürdig, dass sich Guido Westerwelle in der Debatte um den Ankauf von Daten deutscher Steuersünder auffällig zurückgehalten hat. Der FDP-Vorsitzende sollte möglichst schnell Klarheit über sein Verhältnis zu Liechtensteiner und Schweizer Banken schaffen.