Das Honorar, das Guido Westerwelle für einen Vortrag von der LGT-Bank Schweiz AG, einer Tochter der Liechtensteiner LGT-Group erhalten hat, wirft brisante Fragen auf. Auch wenn die Zahlung juristisch nicht zu beanstanden sein sollte, verstärkt sie doch den Eindruck der Klientelpolitik durch den FDP-Vorsitzenden. Es ist doch zumindest merkwürdig, dass sich Guido Westerwelle in der Debatte um den Ankauf von Daten deutscher Steuersünder auffällig zurückgehalten hat. Der FDP-Vorsitzende sollte möglichst schnell Klarheit über sein Verhältnis zu Liechtensteiner und Schweizer Banken schaffen.
Pressemitteilung
Westerwelles Nebeneinkünfte werfen brisante Fragen auf
Zu den Nebeneinkünften, die Guido Westerwelle von einer Liechtensteiner Bank erhielt, erklären der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß und die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nicolette Kressl: