Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt das Reformationsjubiläum 2017 und hat sich für einen Antrag eingesetzt, der das Gedenkjahr unterstützen soll. Die Bundesregierung muss jetzt die Zivilgesellschaft an den Planungen für das Jubliläum beteiligen, fordert Siegmund Ehrmann.

 

Das ist vor allem ein Erfolg für die Akteure vor Ort. Für den mit dem Thesenanschlag von Martin Luther verbundenen 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 engagieren sich die Lutherstädte, die drei Kernländer der Reformation Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, die Evangelische Kirche in Deutschland sowie die Landeskirchen bereits seit geraumer Zeit. Der Bundestag und die Bundesregierung haben diese Initiative unterstützend aufgegriffen. Mit einem von der SPD initiierten Gespräch im Ausschuss für Kultur und Medien im Herbst 2010 hat das Thema Reformationsjubiläum 2017 Fahrt aufgenommen. In dieser Sitzung verständigten sich die Fraktionen darauf, die Initiative der Bundesregierung mit einem Antrag zu unterstützen. Bereits im Bundeshaushalt 2011 wurden erstmalig fünf Millionen Euro für das Reformationsjubiläum eingestellt, die bis zum Jahr 2017 fortgeschrieben werden sollen.

 

Mit dem Antrag wird das Engagement für das Reformationsjubiläum begrüßt und gleichzeitig die Bundesregierung aufgefordert, die weiteren Schritte gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren zu entwickeln. Die SPD-Bundestagsfraktion hält die Beteiligung der Zivilgesellschaft bei diesen Planungen für besonders wichtig, denn ein solches Ereignis steht und fällt mit der Begeisterung der Menschen. In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien haben wir dies gegenüber dem zuständigen Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, angesprochen. Er hat zugesichert, das zu berücksichtigen.

 

Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt das Reformationsjubiläum 2017 weiterhin aktiv.