Martin Rabanus, zuständiger Berichterstatter:

Laut Angaben der Nationalen Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) haben rund 40.500 Studierende und Hochschulangehörige aus Deutschland im vergangenen Hochschuljahr 2013/2014 von einer Erasmus-Förderung profitiert – so viele Studenten wie nie zuvor. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diese internationale Mobilität der Studierenden, da so das gemeinsame Projekt Europa gestärkt wird.

„Erasmus+ steht für ein gemeinsames grenzüberschreitendes Lernen. Dass in Deutschland Jahr für Jahr mehr Studierende eine Zeit lang im Ausland lernen und leben wollen, zeigt die Aufgeschlossenheit unserer jungen Generation gegenüber dem gemeinsamen Projekt Europa. Erasmus+ ist ein hervorragendes Instrument, den Zusammenhalt zwischen den Nationen auszubauen und die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten von jungen Erwachsenen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu stärken.

Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass jede zweite Studienabsolventin und jeder zweite Studienabsolvent die Möglichkeit haben soll, studienbezogene Auslandserfahrung zu sammeln. Die neuestens Zahlen des DAAD spiegeln wieder, dass die Auslandsmobilität wie gewünscht gesteigert werden konnte. Die aktuelle Programmgeneration Erasmus+ (2014 bis 2020) wird mit einem deutlich gesteigerten europäischen Budget nicht nur die Lernmobilität im Hochschulbereich, sondern auch im Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildungsbereich fördern und Jugendbegegnungen und Freiwilligendienste unterstützen.

Erasmus+ ist nicht nur das weltweit bekannteste Mobilitätsprogramm, sondern auch eine gute Möglichkeit für die über 350 deutschen und über 4.500 europäischen Hochschulen, ihr Profil internationaler auszurichten. Die Internationalisierung der Hochschulen ist weiterhin ein zentrales Anliegen der SPD-Bundestagsfraktion. Daher müssen wir das Projekt Erasmus+ finanziell und politisch unterstützen und insbesondere auch den Austausch von Hochschulpersonal sowie die neuen Komponenten des Erasmus+-Programms wie allgemeine oder berufliche Bildung weiter stärken.“