Zur Debatte zum Sechsten Altenbericht und zum Antrag der SPD "Potenziale des Alters und des Alterns stärken" erklären die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks sowie die zuständigen Berichterstatterinnen Petra Crone und Sabine Bätzing-Lichtenthäler:

Fast jeder zweite Deutsche denkt laut einer Umfrage, ab 45 Jahren gehöre man auf dem Arbeitsmarkt zum alten Eisen. Das ist alarmierend. Die Bundesregierung bleibt Antworten schuldig, wie die Arbeitswelt altersgerecht ausgestaltet werden kann, kritisieren Caren Marks, Petra Crone und Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Auch zum bürgerschaftlichen Engagement und zur Bildung älterer Menschen fehlen nennenswerte Impulse der Bundesregierung.

Zu Recht fordert die Kommission des Altenberichts eine neue Kultur des Alters ein. In der Gesellschaft muss sich ein realistisches und differenziertes Altersbild durchsetzen, bei dem die Potenziale und Erfahrungen älterer Menschen im Mittelpunkt stehen.

Fast jeder zweite Deutsche denkt laut einer Umfrage, ab 45 Jahren gehöre man auf dem Arbeitsmarkt zum alten Eisen. Das ist alarmierend. Die Bundesregierung muss die Antidiskriminierungspolitik deshalb stärker in den Mittelpunkt rücken. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Demografie-Bericht der Bundesregierung mit keinem Wort auf dieses Thema eingeht.

Die Bundesregierung bleibt Antworten schuldig, wie die Arbeitswelt altersgerecht ausgestaltet werden kann. Auch zum bürgerschaftlichen Engagement und zur Bildung älterer Menschen fehlen nennenswerte Impulse der Bundesregierung.

Die SPD fordert eine umfassende Strategie zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, des Miteinanders der Generationen und zur besseren Wertschätzung älterer Menschen.