Detlev Pilger, sportpolitischer Sprecher;
Josip Juratovic, zuständiger Berichterstatter:

Ob seelische oder körperliche Verletzungen, das Ziel der ‚Invictus Games‘ ist es den Soldatinnen und Soldaten mit Hilfe von sportlichen Wettkämpfen einen Weg zurück ins Leben zu ebnen. Bei den ‚Invictus Games‘ treten versehrte Soldatinnen und Soldaten in einem sportlichen Wettbewerb gegeneinander an. Als ein Zeichen der Unterstützung und der Wertschätzung setzen wir uns dafür ein, die Spiele 2022 oder später in Deutschland auszurichten.

„In seiner heutigen Sitzung hat der Deutsche Bundestag erstmals über den Antrag der Koalitionsfraktionen zu den ‚Invictus Games‘ beraten.

Die ‚Invictus Games‘ sind keine paralympischen Spiele von Soldaten, sondern sie helfen versehrten Menschen nach ihren schwierigen Einsätzen im Ausland einen Weg zurück in den Alltag zu finden. Außerdem schaffen die Spiele eine positive Öffentlichkeit und ermöglichen damit, eine Brücke zwischen Menschen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr zu schlagen. Es geht für die Soldatinnen und Soldaten in erster Linie nicht um Medaillen oder gar Höchstleistungen, sondern um Respekt für ihren geleisteten Dienst. Da sich die SPD-Bundestagsfraktion ihrer Verantwortung für die Soldatinnen und Soldaten bewusst ist, setzen wir uns dafür ein, die Austragung der ‚Invictus Games‘ nach Deutschland zu holen.“