Lessons learned! meldet die Europäische Union und signalisiert damit, dass beim Krisenmanagement im Umgang mit der Vulkanasche und den Auswirkungen auf den europäischen Luftverkehr nicht alles richtig gelaufen ist. Diese Einsicht der Europäischen Kommission sollte sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu eigen machen und anerkennen, dass auch die Politik aus Fehlern lernen muss, erklären Uwe Beckmeyer und Ulrike Gottschalck.

 

Lessons learned! meldet die Europäische Union und signalisiert damit, dass beim Krisenmanagement im Umgang mit der Vulkanasche und den Auswirkungen auf den europäischen Luftverkehr nicht alles richtig gelaufen ist. Diese Einsicht der Europäischen Kommission sollte sich auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu eigen machen und anerkennen, dass auch die Politik aus Fehlern lernen muss.

 

Wir begrüßen, dass auf europäischer Ebene auf der Grundlage der Vorschläge von EU- Kommissar Siim Kallas vom 27. April 2010 der Aufbau eines europäischen Notfall- und Krisenplans diskutiert und beschlossen worden ist.

 

Es ist notwendig, dass schnell strukturelle Maßnahmen zur besseren Bewältigung weiterer Krisen im Luftverkehr ergriffen werden. Dazu sind im Europäischen Rat der Verkehrsminister wichtige und richtige Entscheidungen gefällt worden.

 

Wir brauchen ein schnelles Umsetzen des Einheitlichen Europäischen Luftraums (Singel European Sky). Genauso brauchen wir zeitnah allgemein gültige Grenzwerte, die darüber Auskunft geben, ab welcher Aschekonzentration in der Luft eine wirkliche Gefahr für die Sicherheit des Luftverkehrs besteht.

 

Wir fordern Bundesminister Peter Ramsauer auf, die Beschlüsse der Europäischen Union schnell und tatkräftig bei der Umsetzung zu unterstützen. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Bundesregierung dem Beispiel der Europäischen Union folgt, und auf nationaler Ebene ebenfalls zügig ein deutsches Notfall- und Krisenmanagementsystem einrichtet.