Caren Marks schließt sich der harschen Kritik eines wissenschaftlichen Beirates an, der Bundesfamilienministerin Schröder vorwirft, sie verzerre die Ergebnisse einer eigens in Auftrag gegebenen Studie zur Zwangsheirat. Diese Instrumentalisierung des Themas Zwangsheirat ist unredlich und schürt Vorurteile. So wird ein direkter Zusammenhang zwischen Zwangsverheiratung und der Religionszugehörigkeit zum Islam beschrieben, der jedoch nicht Gegenstand der Studie war.

 

Wissenschaftliche Berater ihres eigenen Ressorts werfen Bundesministerin Schröder vor, die Ergebnisse einer Studie zur Zwangsheirat verzerrt und falsch dargestellt zu haben. Die Kritik der Beiratsmitglieder an der Darstellung der Studienergebnisse ist in jeder Hinsicht gerechtfertigt und findet unsere volle Unterstützung.

 

Der Gastbeitrag der Ministerin in der FAZ offenbart mehr als deutlich, mit welchem ideologischen Verständnis sie sich dem Thema Zwangsverheiratung zuwendet. Auch stellt sie in dem Artikel Ergebnisse der Studie sogar falsch dar. So wird ein direkter Zusammenhang zwischen Zwangsverheiratung und der Religionszugehörigkeit zum Islam beschrieben, der jedoch nicht Gegenstand der Studie war. Diese Instrumentalisierung des Themas Zwangsheirat ist unredlich und schürt Vorurteile.

 

Ähnlich wie beim Thema Rechtsextremismus bedient Frau Schröder auch hier ihre ideologische sowie einfache Sichtweise, die unbeeindruckt von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten vorgetragen wird.