Uta Zapf begrüßt die Benennung von Jaakko Laajava, Diplomat im finnischen Auswärtigen Amt, zum Organisator und Vermittler für eine Konferenz über eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren und Nahen Osten. Alle Staaten sind aufgefordert, sich dem Ziel eines umfassenden Verbotes für Massenvernichtungswaffen in der Region zu beteiligen.
Wir begrüßen die Benennung des finnischen Staatssekretärs Jaakko Laajava zum Vermittler (Facilitator) der Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren Osten und wünschen viel Erfolg für die anspruchsvolle und schwierige Aufgabe.
Die Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren Osten wurde auf der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrages im Mai 2010 beschlossen. Nach langer Suche und intensiven Diskussionen wurden nun ein Facilitator und das Ausrichtungsland gefunden. Der Austragungsort der Konferenz wird Finnland sein.
Wir fordern alle Staaten der Region auf, sich an dieser Konferenz mit dem Ziel eines umfassenden Verbotes für Massenvernichtungswaffen in der Region zu beteiligen und mit Engagement und konstruktiven Vorschlägen zu einem guten Ergebnis beizutragen.
Angesichts des Umbruchs in den nordafrikanischen Staaten ist es von besonderer Bedeutung, die Transformationsländer zu motivieren, mit aktiven Maßnahmen die regionale Stabilität der Region durch die Entwicklung eines Systems regionaler Sicherheit zu fördern.
Wir fordern die Bundesregierung auf, die Konferenz und Jaakko Laajava bei seiner Arbeit mit allen Mitteln zu unterstützen und einen Beitrag zu diesem Prozess in der Region zu leisten.