So groß das Energiekonzept der CDU angekündigt wurde, so mager fällt es nun aus. Anstatt konkreter Maßnahmen und Ziele, enthält es viele leere Worte, erklärt Dirk Becker.
So groß das Energiekonzept der CDU angekündigt wurde, so mager fällt es nun aus. Anstatt konkreter Maßnahmen und Ziele, enthält es viele leere Worte. Innerhalb einer Generation will die CDU die Stromversorgung weitestgehend aus regenerativen Energien bestreiten - dies ist so schwammig formuliert, wie man es von der Bundeskanzlerin kennt. Da wundert es auch nicht, dass sich die Partei auf kein Datum für den Nun-doch-Atomausstieg einigen kann.
Bei einigen Themen lässt die CDU allerdings die Hose runter: So setzt sie beim Ausbau der Windenergie in erster Linie auf Offshore-Anlagen, anstelle das große Potenzial an Land - insbesondere in Süddeutschland - in den Blick zu nehmen.
Bei der Bioenergie heißt es wiederum, dass sie als Energieträger im Strom-, Wärme- und Kraftstoffsektor weiter ausgebaut werden soll. Von Prioritäten beim Einsatz dieses kostbaren Guts nach Effizienzgesichtspunkten ist nichts zu finden.