SPD Bundestagsfraktion

Arbeitsgruppe Bürgerschaftliches Engagement

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Die Arbeitsgruppe „Bürgerschaftliches Engagement“ der SPD-Bundestagsfraktion ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Arbeitsstruktur der Fraktion geworden. Die Arbeitsgruppe tagt etwa alle sechs Wochen eigenständig neben den parlamentarischen Strukturen wie dem Familienausschuss und dem Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ sowie den dazu gehörigen Arbeitsgruppen.

Die Arbeitsgruppe steht seit 1998 (früher unter dem Namen AG Ehrenamtsförderung) im ständigen Dialog mit Mitgliedern verschiedener gemeinnützigen Vereine, Verbände und Institutionen des Dritten Sektors, aber auch den zuständigen Bundesministerien. Die Arbeitsgruppe versteht sich als Multiplikator innerhalb und außerhalb der SPD-Bundestagsfraktion und als Plattform für den Informations- und Interessenaustausch zwischen dem Dritten Sektor und der parlamentarischen Arbeit der SPD im Bundestag. Zudem begleitet sie die Arbeit des Unterausschusses „Bürgerschaftliches Engagement“ des Deutschen Bundestages.

Zu den wichtigsten Zielsetzungen unserer Politik für das Bürgerschaftliche Engagement zählen vor allem:

 

  • Förderung von Freiwilligen- und Netzwerkstrukturen - Bürgerschaftliches Engagement entfaltet sich in Netzwerken und unterschiedlichen Formen der Kooperation. Ehrenamt braucht Hauptamt, personelle Unterstützung, Anlaufstellen und Gelegenheitsstrukturen.

  • Freiwilligendienste ausbauen und weiterentwickeln – quantitativ wie qualitativ, um neue Zielgruppen wie vor allem benachteiligte Jugendliche und Erwachsene zu gewinnen.

  • Den demographischen Wandel aktiv gestalten, die Potentiale der Älteren nutzen und durch echte Beteiligungsmöglichkeiten zur Mitwirkung mobilisieren.

  • Stärkung des Engagements von Migrantinnen und Migranten, um den rund 17 Millionen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund Teilhabe zu ermöglichen.

  • Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Bürgerengagement und für Engagierte.

  • Ausbau der Engagementforschung, denn eine solide Politik für das Engagement setzt belastbare wissenschaftliche Forschungsergebnisse voraus.

  • Wertschätzen und Anerkennen, denn Engagement für das Gemeinwohl geschieht unentgeltlich und freiwillig – und verdient gerade deshalb öffentliche Anerkennung.

  • Unternehmen haben eine Verantwortung für die Gesellschaft – daher setzen wir auf den Ausbau und die Förderung von Corporate Social Responsibility.

 

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