Ingrid Arndt-Brauer

Abgeordnete der 17. Legislaturperiode

Geburtsdatum
20.03.1961 in Marburg
Beruf
Dipl.-Kauffrau, Dipl.-Soziologin
Legislaturen
19 | 18 | 17 | 16 | 15 | 14
Landesliste
Nordrhein-Westfalen

Zur Person

    Lebenslauf

    Geboren am 20.03.1961 in Marburg, verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in Horstmar (NRW).

    Besuch der Gesamtschule Wetter (Hessen), Abitur am Gymnasium Philippinum in Marburg. Von 1980 bis 1985 Studium der Betriebswirtschaftslehre und Soziologie an der Universität Marburg. Nach Familienphase 1998/99 Sachgebietsleiterin für “Kommunales Marketing” beim Kreis Steinfurt.

    1980 Eintritt in die GEW. Seit 1999 Mitglied der Arbeiterwohlfahrt.

    Mitglied der SPD seit 1983. 1985/86 Stadtverordnete in Wetter (Hessen). Von 1987 bis 1992 verschiedene Funktionen bei Jusos, AsF und Partei im Unterbezirk Würzburg. Seit 1992 im Unterbezirk Steinfurt. Von 1994 bis 1997 Kreistagsabgeordnete des Kreises Steinfurt. 

    Seit 1. Juli 1999 Mitglied des Deutschen Bundestages als Nachrückerin für Ingrid Matthäus-Maier. Vorsitzende des Finanzausschusses in der 18. Legislaturperiode.
    Jetzt stellvertretende finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Mitglied des Finanzausschusses und stellvertretendes Mitglied des Haushaltsausschusses. Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion.

      Funktionen in der Bundestagsfraktion (17. Legislaturperiode)

      • AG der Enquete-Komm. "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" (aufgelöst) - Mitglied
      • Arbeitsgruppe des Parl. Beirates für nachhaltige Entwicklung - Sprecherin seit 18.01.2010
      • Arbeitsgruppe Finanzen - Stellv. Sprecherin seit 25.11.2009
      • Arbeitsgruppe Gleichstellungspolitik (aufgelöst) - Mitglied
      • Arbeitsgruppe Kommunalpolitik - Mitglied
      • Fraktionsvorstand - Mitglied seit 01.12.2009

      Mitgliedschaft in Bundestagsgremien (17. Legislaturperiode)

      • Finanzausschuss - Mitglied seit 10.11.2009
      • Haushaltsausschuss - stellv. Mitglied seit 10.11.2009
      • Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung - Mitglied seit 15.12.2009
      28.06.2013
      Fast zwölf Jahre nach Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftgesetzes zum 1. August 2001 hat der Deutsche Bundestag die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit Ehen im Einkommensteuerrecht beschlossen. Das war das vorletzte Kapitel im langjährigen Ringen der SPD um den Abbau der steuerlichen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare. Im Finanzausschuss kündigte die Bundesregierung an, nunmehr die Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaften im gesamten übrigen Steuerrecht vorzubereiten. Dieses letzte Kapitel der Beseitigung der steuerlichen Diskriminierung wird Aufgabe des neuen Deutschen Bundestages werden, ist sich Ingrid Arndt-Brauer sicher.
      25.04.2013
      Mit ihrer Mehrheit haben die Koalitionsfraktionen heute das Aufbewahrungsfristenverkürzungsgesetz im Bundestag beschlossen. Bei dem Gesetz handelt es sich um ein reines Wahlkampfmanöver. Es ist völlig überflüssig. Eine seriöse Steuerpolitik sieht anders aus, erklären Lothar Binding und Ingrid Arndt-Brauer.
      21.01.2013
      Wirtschaftsminister Rösler will auch künftig den Bau von Atomanlagen im Ausland mit Kreditbürgschaften unterstützen. Damit stellt sich Rösler gegen eine von allen Fraktionen im Parlamentarischen Beirat einstimmig verfasste Stellungnahme zur Hermes-Vergabepraxis, kritisiert Ingrid Arndt-Brauer. Diese Haltung ist ein Affront gegen die Regierungsfraktionen und verdeutlicht die Zerstrittenheit innerhalb der Regierung bei der Energiepolitik.
      29.11.2012
      Der parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung fordert von der Bundesregierung: Kriterien der Nachhaltigkeit, die in der deutschen Innenpolitik gelten, müssen auch dort Grundlage sein, wo es um deutsche Beteiligungen, beziehungsweise Geschäfte im Ausland geht. Wir begrüßen, dass es gelungen ist, alle Fraktionen im Beirat zu einer gemeinsamen Stellungnahme zu bewegen, bei der Vergabe von Hermes-Bürgschaften Aspekte der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie stärker zu berücksichtigen, erklärt Ingrid Arndt-Brauer. Entgegen der derzeitigen Praxis sollen in Zukunft Kraftwerksprojekte im Bereich der Kernenergie und Projekte zur Produktion von nuklearen Brennelementen von der Hermesförderung ausgeschlossen werden.
      27.11.2012
      Spahn hat seine politische Glaubwürdigkeit verspielt. Als Akt der politischen Hygiene kann es nur eine Konsequenz geben, nämlich die seines Rücktritts als gesundheitspolitischer Sprecher, erklärt Ingrid Arndt-Brauer.
      07.11.2012
      Die Bildungspolitiker der Koalition haben heute mit ihrer Mehrheit eine Debatte zum Betreuungsgeld im Bildungsausschuss blockiert und das gegen die Stimmen aller Oppositionsfraktionen. Die Begründung dafür ist hanebüchen: Da der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld selber keinen Bildungsanteil habe, sei er nach Auffassung der Koalitionsfraktionen auch für den Bildungsausschuss nicht beratungsrelevant. Wie weltfremd kann man eigentlich noch sein, fragen sich Ernst Dieter Rossmann und Ingrid Arndt-Brauer.
      28.06.2012
      Im Fachgespräch haben alle Fraktionen bedauert, dass Nachhaltigkeitskriterien, die für nationale Vergaben mittlerweile Standard sind, nicht in diesem Umfang auch für Hermes-Bürgschaften gelten. Umso bedauerlicher ist es, dass sich jetzt die Koalitionsfraktionen nicht dazu durchringen können, die Bemühungen der SPD-Fraktion zu unterstützen, an dieser Vergabepraxis etwas zu verändern, sagt Ingrid Arndt-Brauer.
      29.03.2012
      Die Energiewende - weg von Atomenergie und fossilen Brennstoffen, hin zu regenerativen Energien - ist das beherrschende Zukunftsthema. Die Energiefrage ist der zentrale Aspekt, wenn es darum geht unsere Lebensgrundlagen nachhaltig zu erhalten. Die eingeladenen Kommissionsmitglieder machten deutlich, dass der bisherige Monitoringprozess der Bundesregierung für die Energiewende bislang vollkommen unzureichend ist, berichtet Ingrid Arndt-Brauer.
      15.12.2010
      Heute lehnten es die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP ein zweites Mal ab, die steuerliche Förderung der Fernwärme über eine Ausnahmeregelung fortzuführen. Diese Entscheidung werden rund vier Millionen Haushalte in Deutschland mit höheren Heizkosten bezahlen müssen, beklagt Ingrid Arndt-Brauer.