Statement von Sören Bartol

Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat in einem Urteil Fahrverbote von Dieselautos als wirksame Maßnahme eingestuft. Fraktionsvize Sören Bartol meint, dass zeige den Ernst der Lage und fordert daher die Autokonzerne zum Handeln auf. Denn am Ende dürften nicht die Verbraucher die Leidtragenden sein und auf den Kosten einer Umrüstung von Dieselautos sitzen bleiben.

„Das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgarts zeigt endgültig den Ernst der Lage. Es muss verhindert werden, dass Millionen von Autofahrern durch Fahrverbote enteignet werden und nicht mehr in die Innenstädte fahren können.

Es ist Aufgabe der Automobilkonzerne, für saubere Dieselfahrzeuge zu sorgen. Weiteres Tricksen und Schummeln werden wir nicht akzeptieren.

Es darf keine Placebo-Lösungen geben, die keine realen Verbesserungen bringen. Wir erwarten von der Automobilindustrie mehr als einfache Softwareupdates. Es wird auch zu technischen Umrüstungen kommen müssen.

Klar ist, der Verbraucher darf nicht auf den Kosten der Umrüstung sitzen bleiben.

Die Rolle des Diesels wird als Brückentechnologie endlich sein. Daher müssen die Automobilunternehmen endlich bei der Elektromobilität auf die Überholspur kommen. Wir brauchen neue Modelle, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen und bezahlbar sind.“