Drei Fragen an ... Susann Rüthrich

Am 1. Juni ist internationaler Kindertag – ein guter Anlass, um die Abgeordnete und Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Susann Rüthrich, nach der Kinderpolitik ihrer Fraktion zu befragen. 

spdfraktion.de: Wer kümmert sich im Bundestag um die Belange von Kindern? Und welche Aufgabe hast du als Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion?

Susann Rüthrich: Jeder und jede Abgeordnete kümmert sich um Belange von Kindern. Aber als Gremium besonders die Kinderkommission. Die Kinderkommission trifft sich, genauso wie ich als Kinderbeauftragte, mit Experten zu vielen verschiedenen Themen, die Kinder betreffen. Zum Beispiel zum Thema Medien, Gesundheit, Schutz von Kindern. Und wir versuchen darauf zu achten, dass alle Gesetze auch mit den Belangen von Kindern übereinstimmen. Dafür brauchen wir die Unterstützung aller Abgeordneten.

Welche Maßnahmen für das Kindeswohl konnten in dieser Legislaturperiode bereits umgesetzt werden?

Eine unabhängige Monitoringstelle für Kinderrechte haben wir bereits geschaffen und bei der Umsetzung einer eigenständigen Jugendpolitik, zum Beispiel der Einführung eines Jugendchecks, sind wir auf einem guten Weg. Oft geht es den Kindern und Jugendlichen am besten, wenn es ihrer Familie gut geht. Vieles, was wir in dieser Legislatur umgesetzt haben, wie der Mindestlohn, das Pflegegesetz, bezahlbarer Wohnraum und natürlich das ElterngeldPlus betrifft auch Kinder. Zudem arbeiten wir gerade an weiteren Verbesserungen beim Kinderschutz.

Welche Ziele verfolgt die SPD-Fraktion Bereich Kinderpolitik mittel- und langfristig?

Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist hoffentlich ein kurzfristiges und kein langfristiges Ziel. 

 

Das Interview führte Jasmin Hihat.