Positionspapier

Zukunft sichern – Stahl stark machen!

Der für den 6. November 2025 geplante Stahlgipfel muss konkrete Ergebnisse liefern. Denn die Stahlindustrie steckt in der Krise – wegen des massiven Importdrucks, hoher Energiepreise und schwacher Nachfrage. Die SPD-Fraktion hat ein Positionspapier beschlossen.

Industrieanlage zur Herstellung von Blechrollen in einer Stahlmühle
Industrieanlage zur Herstellung von Blechrollen in einer Stahlmühle

Stahl ist das Rückgrat unserer Industrie: Er steckt in Autos, Brücken, Maschinen – und in über 4 Millionen Arbeitsplätzen in Deutschland. Doch unsere Stahlindustrie steht unter massivem Druck: Hohe Energiepreise und unfaire Billigimporte gefährden Standorte und Jobs. Zudem besteht ein gewaltiger Investitionsbedarf für den klimaneutralen Umbau der Produktion. Wir wollen, dass Deutschland auch in Zukunft ein starker Stahlstandort bleibt – sozial, klimafreundlich und wettbewerbsfähig.

Dazu haben wir jetzt ein Positionspapier beschlossen. Bei großen Projekten soll der Staat bevorzugt Stahl aus Europa kaufen. Damit ein Markt für klimafreundliche Produktion entsteht, soll der Staat beim Bauen gezielt auf CO2-reduzierten Stahl setzen. Um Produktionskosten zu senken, muss es einen Industriestrompreis geben – und zwar gekoppelt an Standort- und Beschäftigungsgarantien.

Unsere Ziele sind eine klimaneutrale Produktion mit bezahlbarem Industriestrom, faire Wettbewerbsbedingungen gegenüber Dumpingimporten und sichere Arbeitsplätze in den Regionen.