"Mit dem was Schwarz-Gelb hier präsentiert, ändert sich nichts am
Schwarze-Peter-Spiel zwischen Mutter und Vater.

Der Kindsvater wird gezwungen, einen Antrag auf gemeinsame Sorge zu stellen. Und die Mutter des Kindes muss binnen sechs Wochen Gründe benennen, die gegen eine  gemeinsame Sorge sprechen. Das ist eine Situation, die für eine Mutter unmittelbar nach
der Geburt des Kindes unzumutbar ist. Das ist unerträglich.

Schlimmer noch: In den Fällen, in denen sich die Mutter nicht äußert, kann das Familiengericht nach Aktenlage entscheiden - und zwar ohne Anhörung des Jugendamtes und ohne persönliche Anhörung der Eltern. Das hat mit Kindeswohl nichts zu tun. Die SPD-Bundestagsfraktion hat einen Vorschlag gemacht, der die Interessen der Kinder wirklich im Blick hat."