SPD Bundestagsfraktion

Wie umgehen mit Verschwörungstheorien in und nach Corona-Zeiten?
Online-Diskussionsveranstaltung

Mittwoch, 03.06.2020

Von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Fraktion vor Ort digital

Kurt-Hein-Straße 15, 01662 Meißen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Zeiten der momentanen COVID-19-Pandemie erleben Verschwörungstheorien einen neuen Aufschwung und erreichen Millionen von Menschen. Sie verbreiten sich in sozialen Netzwerken, auf Demonstrationen und sogar in unserem persönlichen Umfeld. Dass Verschwörungsmythen gerade in Krisenzeiten wie diesen so eine Reichweite und Akzeptanz erfahren, liegt vor allem daran, dass sie auf Ängste und Fragen der Bevölkerung einfache Antworten und Erklärungen liefern. Dabei greifen sie auf zahlreiche antisemitische und rassistische Ressentiments zurück und schaffen so einen Nährboden für Radikalisierung und Gewalt u.a. gegenüber Jüdinnen und Juden, Asylsuchenden, Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder Wissenschaftler*innen. So entsteht nicht nur die Gefahr einer zunehmenden rechten und populistischen Vereinnahmung der Corona-Krise, sondern auch des Erstarkens demokratiefeindlicher Gruppierungen.

Unter anderem in der Querschnittsarbeitsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion „Strategien gegen Rechtsextremismus“ werden fortlaufend politische Strategien gegen die weitere Entstehung und Verbreitung von Verschwörungsideologien diskutiert und entwickelt. Mit dem Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität hat die SPD-Bundestagsfraktion ein Maßnahmenpaket insb. zur Bekämpfung von Hass und Hetze im Netz mit auf den Weg gebracht. Gleichzeitig setzt sie sich stetig für eine umfangreiche Förderung der politischen Bildung ein und bekennt sich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der gerade im Umgang mit Fake News eine zentrale Rolle spielt. Doch was können auch wir als Bürger*innen tun, wenn wir in unserem Umfeld mit Verschwörungstheorien konfrontiert werden? Wie lassen sich Verschwörungstheorien oder sogenannte Fake News erkennen, entlarven und entkräften? Und welche Gefahren stellt dieser Rückgriff auf Verschwörungstheorien für die politische Situation in Sachsen sowie für das Erstarken rechtsextremer Strukturen dar?

Wir laden Sie ganz herzlich ein, gemeinsam Antworten auf diese Fragen zu finden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf den Austausch mit Ihnen.

Susann Rüthrich, MdB

Detlef Müller, MdB

Termin Info

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