SPD Bundestagsfraktion

100 Jahre Frauenwahlrecht
Ein Grund zum Feiern – und zum Weiterkämpfen für Frauenrechte

Samstag, 23.02.2019

Von 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Restaurant „Zum Alten Calwer“

Lederstraße 1, 75365 Calw

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Grund zu feiern! Vor 100 Jahren erhielten Frauen in Deutschland endlich das Recht, zu wählen und gewählt zu werden. Das haben wir mutigen Frauen und vor allem auch mutigen Sozialdemokratinnen zu verdanken, die das Wahlrecht für Frauen erkämpft haben. Ohne ihren politischen Kampf wären auch die gleichstellungspolitischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte nicht möglich gewesen.

Doch auch heute noch sind die Chancen von Frauen, gleichberechtigt in Wirtschaft und Politik teilzuhaben, spürbar geringer als die von Männern: Frauen verdienen in Deutschland pro Zeiteinheit insgesamt 21 Prozent weniger als Männer, und auch bei gleicher Tätigkeit sind es noch 8%. Der Frauenanteil im Bundestag ist bei den letzten Wahlen gesunken – auf nur noch 31 Prozent - während der im Landtag von Baden-Württemberg mit 25% jeder Beschreibung spottet. Vor allem in den Kommunalparlamenten bleibt der Frauenanteil weit unter den Erwartungen.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in den letzten Jahren wichtige Vorhaben durchsetzen können, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verbessern: Eine Frauenquote für Aufsichtsräte, Regeln für Transparenz bei Löhnen und aktuell die Einführung der Brückenteilzeit, dem Rechtsanspruch auf die Rückkehr in eine Vollzeitstelle nach befristeter Teilzeit.

Aber wir wollen noch mehr und fragen deshalb: Was hindert Frauen auf ihrem Weg? Welche strukturellen Widerstände müssen geknackt werden? Wie schaffen wir einen gleichberechtigten Zugang zu Führungspositionen in Politik und Wirtschaft? Wie prägen die Medien das Bild auf Unternehmerinnen und Politikerinnen? Von welchen positiven Beispielen können wir lernen?

Darauf wollen wir gemeinsam mit Ihnen Antworten finden und ins Gespräch darüber kommen, welche weiteren Meilensteine es für echte Gleichstellung zwischen Frauen und Männern bedarf.

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

Saskia Esken, MdB

Leni Breymaier, MdB

 

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