Schlussfolgerungen aus dem Bericht der Endlagerkommission

Der Atommüll muss weg – aber wohin?

Zeitraum
Dienstag, 15.11.2016 18:00–20:00
Veranstaltungsformat
Vor Ort
Terminart
Veranstaltung
Anmeldeschluss (Präsenz)
Freitag, 11.11.2016 23:45
Abgeordnete

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Spätestens Ende 2022 wird das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet. Doch nach dem Ende der Stromerzeugung aus Kernenergie werden 1.900 Castor-Behälter mit hoch radioaktiven Abfallstoffen und bis zu 600.000 Kubikmeter weitere radioaktive Abfälle zurückbleiben. Wohin mit diesem Atommüll? Bislang gibt es dafür weltweit noch kein sicheres Endlager. Der Müll der deutschen Meiler wird bislang zwischengelagert. Der niedersächsische Standort Gorleben - das bislang einzige Erkundungs-bergwerk für hoch radioaktive Abfälle in Deutschland - gilt als politisch verbrannt.

Im Jahr 2014 beauftragte der Deutsche Bundestag die sogenannte Endlagerkommission, Regeln und Verfahren zu erarbeiten, die eine standortoffene Suche nach einem geeigneten Endlager für hoch radioaktive Abfälle in Deutschland ermöglichen. Die SPD-Bundestagsfraktion setzte sich stark für die Verankerung eines fairen, gerechten und transparenten Verfahrens für die betroffene Bevölkerung ein. Ein wichtiges Ziel war es, den gesellschaftlichen Großkonflikt um den Standort Gorleben beizulegen. Am 27. Juni 2016 legte die Endlagerkommission nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeit ihren Abschlussbericht vor.

Doch wie geht es nun weiter? Welche Kriterien empfiehlt dieses unabhängige Gremium, damit hoch radioaktive Abfallstoffe über tausende Jahre bei bestmöglicher Sicherheit gelagert werden können? Gerade in Niedersachsen fragen sich viele Menschen, ob der Bericht Auswirkungen auf ihre Region hat. Für die SPD-Bundes-tagsfraktion ist der Standort Gorleben nach wie vor politisch, wissenschaftlich und juristisch delegitimiert. Doch welche Orte sind die Alternativen? Noch sind viele Fragen offen.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren!

 

Ihre SPD-Bundestagsfraktion

 

Dr. Carola Reimann MdB            Hubertus Heil MdB

Veranstaltungsort

Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga
Karlstr. 35
Studiosaal
38106 Braunschweig

    Programm

    18.00 Uhr        
    Begrüßung und Einführung
    Dr. Carola Reimann MdB,
    stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion,
    zuständig für die Bereiche Arbeit und Soziales sowie Familie, Senioren, Frauen und Jugend
     

                   

    18.15 Uhr        
    Bericht aus der Endlagerkommission

    Michael Müller,
    Vorsitzender der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe,
    ehem. Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium

     

     

    18.45 Uhr        
    Diskussion
    Michael Müller

     

    Wolfram König,
    Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Salzgitter

     


    Moderation:
    Dr. Carola Reimann MdB

     

     

    19.45 Uhr        
    Fazit und Schlusswort
    Hubertus Heil MdB
    stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion,
    zuständig für die Bereiche Wirtschaft und Energie, Bildung und Forschung sowie Tourismus

     

     

    20.00 Uhr              
    Ende der Veranstaltung
     

    Tagungsort

    Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga

    Studiosaal

    Karlstr. 35

    38106 Braunschweig
     

     

    Rückantwort bitte nur bei Teilnahme

    Um Antwort bis zum 11.11.2016 wird gebeten.

     

     

    Kontakt

    SPD-Bundestagsfraktion
    Dr. Carola Reimann, MdB
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin
     

    Telefon        (030) 227-71269

    Telefax         (030) 227-76159

    E-Mail           carola.reimann@bundestag.de

     

    Auskunft

    Bürgerbüro
    Dr. Carola Reimann, MdB
    Telefon        (0531) 4809822